Ojas – Das Starke, die Vitalität

Ojas ist ein Sanskritwort mit vielfältiger Bedeutung. Ojas heißt zunächst mal Kraft, Stärke, Lebensfrische, Vitalität, Energie. Ojas im Ayurveda ist das sublimierte Kapha. Ojas im Kundalini Yoga ist jede sublimierte Form von Energie, von Prana. Ojas ist auch die Bezeichnung für spirituelle Energie. Wer tief in die Meditation kommen will, braucht viel Ojas. Hier in diesem kurzen Vortragsvideo erfährst du einiges über Ojas von verschiedenen Blickwinkeln aus. https://www.yoga-vidya.de/ayurveda.html. Dieser Vortrag über Ojas von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, ist Teil des Multi Media Ayurveda Wörterbuchs https://wiki.yoga-vidya.de/Ayurveda

Yoga Vidya Therapie 2016 – Gesundheit, Energie und Lebensfreude gewinnen

Mehr Gesundheit, Energie und Lebensfreude gewinnen? Wie kann Yoga Therapie unterstützen? Informiere dich über die Wirkungsweisen und Möglichkeiten der Körperorientierten Yoga-Therapie, der Psychologischen Yoga-Therapie oder der Ayurvedischen-Therapie. Hier erfährst du mehr über die Anwendungsbereiche der ganzheitlichen Yoga-Therapie und ihrer Wirkung auf physischer, energetischer, geistiger und emotionaler Ebene.

Bei Yoga Vidya findest du Kuren und Seminare mit speziellen gesundheitlichen Themenschwerpunkten und zum Thema psychologische Yogatherapie.
Unser Yogatherapie Portal: www.yogatherapie-portal.de.

Erfahre mehr über Yoga, Meditation, Ayurveda, Seminare, Ausbildungen und Weiterbildungen! Hier kannst du einen kostenlosen Yoga-Übungsplan anfordern und vieles mehr: https://www.yoga-vidya.de.

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Nyaya – Methode und Philosophiesystem

Nyaya ist ein Sanskritwort und heißt Methode, Norm, Regel, Grundsatz und Analyse. Nyaya ist auch eines der 6 Darshanas, der klassischen indischen Philosophiesysteme. Hier erläutert dir Sukadev, Gründer von Yoga Vidya, das Sanskritwort Nyaya und gibt dir eine Kurzzusammenfassung der Nyaya Philosophie, der Philosophie der Logik. Dies ist ein Vortrag im Rahmen des Yoga Vidya Multimedia Sanskrit Wörterbuchs https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit

68 Verbinde dich mit der Natur über das Essen

Essen ist etwas Geheimnisvolles. Essen kann Quelle für mystische Erfahrungen, für spirituelle Bewusstheit sein. Über das Essen kannst du dich verbunden fühlen mit anderen Wesen. Wenn du dich beim nächsten Mal hinsetzt zum Essen, dann mache dir bewusst: Über das Essen bist du verbunden mit den fünf Elementen, mit Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther. Du bist verbunden mit so vielen Lebewesen über den Kreislauf des Lebens. Du isst die Nahrung, sie wird zersetzt, sie wird zu deinen Zellen bzw. zu dem was zwischen den Zellen zirkuliert. Es gab mal einen Schüler im alten Indien zur Zeit der Upanishaden. Dieser Schüler ging zu seinem Meister und sagte ihm: Oh Meister, sage mir, wie kann ich Brahman erfahren? Der Meister sagte: Nahrung ist Brahman. Meditiere über die Nahrung. So wirst du Brahman, das Absolute, das Göttliche, erfahren. Mein Ratschlag. Beim Essen meditiere ein paar Minuten darüber, dass du über die Nahrung mit allem in Verbindung stehst. So wird das Essen zu einer mystischen Erfahrung, zu einem spirituellen Erlebnis, das dich in der Seele berühren kann. Mehr zu den Upanishaden auf https://www.yoga-vidya.de/Yoga–Buch/Upanischaden/Vorwort1.htm .

Niyama – Regel, Gebot

Niyama ist eine der acht Stufen des Raja Yoga nach Patanjali, die zweite der Ashtangas. Niyama ist die persönliche Disziplin, die Ethik im persönlichen Lebensstil. Niyama ist der Gegenpol zu Yama, der Ethik im Umgang mit anderen. Zu Niyama gehört Shaucha – Reinheit, Santosha – Kultivierung von Zufriedenheit, Tapas – Disziplin und Askese, Svadhyaya – Selbststudium und Ishvara Pranidhana – Hingabe an Gott. Erfahre in diesem Kurzvortrag einiges über Niyama, dessen Kultivierung für den spirituellen Weg so wichtig ist. Dieser Vortrag über Nichkama Niyayama von und mit Sukadev Bretz ist Teil des Multi Media Sanskrit Wörterbuchs https://wiki.yoga-vidya.de/Raja_Yoga

Nirmanu – Pranayama und Meditation ohne Mantra

Nirmanu ist eine Bezeichnung für Pranayama und Meditation ohne Mantra. Mantra spielt im Yoga eine so herausragende Rolle, dass wenn etwas mal ohne Mantra gemacht wird, es einen eigenen Namen bekommt, nämlich Nirmanu. Mantra hat seine eigene Kraft und Power. Ohne Mantra bedarf es besonderer Bewusstheit und Konzentration. Im engeren Sinne ist Nirmanu Pranayama die Wechselatmung ohne Bija Mantras – im Unterschied zu Samanu, welches Anuloma Viloma bzw. Nadi Shodhana mit Mantra ist. Dieser Vortrag über Nirmanu von und mit Sukadev Bretz ist Teil des Multi Media Sanskrit Wörterbuchs https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit

71 Reine Liebe und begrenzte Liebe

Heute wieder eine Lesung aus Swami Sivanandas Buch Göttliche Erkenntnis, aus dem Abschnitt Liebe. Heute ein Teil, der vermutlich Anlass zu Kontroversen geben kann. Swami Sivananda lebte in der Liebe zu allen Wesen. Er hatte großes Mitgefühl mit allen, auch mit menschlichen Schwächen. Er meint aber, dass die tiefe Sehnsucht der Seele nach Liebe nicht durch körperliche Liebe, durch egoistische Liebe, befriedigt werden kann. In unterem Abschnitt spricht er darüber, dass die körperliche Liebe begrenzt ist und nicht dauerhaft zufrieden stellen kann. Und er warnt davor, aus der Liebe eine Krämerliebe zu machen, nach dem Motto: Ich liebe dich in dem Maß, in dem ich von dir mehr zurückbekomme als ich von dir bekomme. Im Menschlichen mag es sein, dass es einen gewissen Ausgleich zwischen Geben und Nehmen geben muss. Echte Liebe ist aber bedingungslos. Ich lese also jetzt den Text von Swami Sivananda: „Liebe zu Körper oder Haut ist begrenzte Liebe. Liebe zu Gott ist Prem, Hingabe. Sie ist reine Liebe. Liebe um der Liebe willen. Jemanden zu lieben, um einen selbstsüchtigen Vorteil zu erzielen, ist selbstsüchtige Liebe. Sie bindet Dich an diese Erde. Alle Lebewesen als Manifestationen Gottes zu lieben, ist reine Liebe. Reine Liebe ist göttliche Liebe. Sie führt zur Befreiung. Mancher Mann, manche Frau liebt ihren Partner, seine Partnerin, nicht um des anderen willen, sondern er/sie liebt ihn/sie aus eigensüchtigen Zwecken. Das ist Selbstsucht. Der eine erwartet vom anderen Sinnesfreuden. Wenn Alter oder Krankheit die Schönheit zerstören, endet diese Art der Liebe. Diese Art der Liebe ist letztlich Krämertum: Man liebt den anderen in dem Maße, wie man mehr zurückzubekommen glaubt als man gibt. Bei krämerischer Liebe kann es zwischen den beiden, Liebendem und Geliebter, kein wahres Glück geben. Das ist selbstsüchtige Liebe. Ohne wahre Zuneigung aus tiefem Herzen gibt es kein Element des Opfers. Also kommt es immer zu Streitigkeiten, Kämpfen und Unfrieden im Haus. Es herrscht ein ständiges Tauziehen. Irgendwie machen sie weiter und schleppen sich in einem trost- und freudlosen Leben dahin. Auch Prostituierte zeigen einige Zeit lang ihren Kunden gegenüber eine Überfülle von Liebe, süßes Lächeln und Honigworte, so lange sie Geld von ihnen zu erwarten haben. Kann man das Liebe oder wahres Glück nennen? Käufliche Liebe ist selbstverständlich keine wahre Liebe. Jede irdische Liebe ist hohl, hat Mißtöne, versteckte Zweifel und Mängel. Aber wahre, reine Liebe ist reich, tief, voll und fehlerlos. Sie ist ewig, unveränderlich und unbegrenzt. Selbstsüchtige Leidenschaft sucht Befriedigung durch andere. Aber reine göttliche Liebe versucht, den/die Geliebte(n) glücklich zu machen und schöpft Glück aus dem Glück des anderen. Liebe ist Opfer. Lieben heißt teilen und dienen.“ Du findest diesen Text übrigens auf https://wiki.yoga-vidya.de/Liebe. Natürlich ist alles auch eine Frage der Definition. Was ist Liebe überhaupt? Dazu erfahre einiges auf https://wiki.yoga-vidya.de/Definition_Liebe

Moha – Verblendung

Moha ist ein Sanskritwort und heißt Verblendung. Moha ist ein Wort, das gerade im Jnana Yoga, im Vedanta Kontext gebraucht wird. Moha führt dazu, dass man vergisst, wer man wirklich ist. Moha heißt auch Betörung und führt dazu, dass man vergisst, was man sich vorgenommen hat. Wegen Moha tun Menschen Sachen, die sie bei klarem Verstand nie machen würden. Moha ist also jede Form von Betörung, Verblendung, Bewusstseinstrübung. Ein spiritueller Aspirant bemüht sich darum, Moha zu überwinden und sich aus dem Einfluss von Moha herauszuziehen. Dieser Vortrag über Moha ist Teil des Multi Media Vedanta Wörterbuchs https://wiki.yoga-vidya.de/Vedanta. Yoga Vidya Wiki Hauptseite https://wiki.yoga-vidya.de.
Redaktion, Text, Sprecher, Produktion: Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya. Kamera: Rafaela.

Nitya – Ewig

Nitya ist ein Sanskritwort und heißt ewig. Was nicht der Vergänglichkeit unterworfen ist, was stets das gleiche bleibt, was ohne Anfang und Ende ist, das ist Nitya, ewig. Nitya ist ein Charakteristikum von Brahman, dem Absoluten. Die Seele, Atman, das Bewusstsein, ist Nitya, ewig. Die Seele ist Nitya, ewig, und strebt daher nach Nitya, dem Ewigen. Nitya ist auch ein spiritueller Name. https://wiki.yoga-vidya.de/Nitya. Dieser Vortrag über Nishkama Karma von und mit Sukadev Bretz ist Teil des Multi Media Sanskrit Wörterbuchs https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit. Überlegst du, mal in einer spirituellen Gemeinschaft zu leben, kürzer oder länger? Infos, wie das in einem Yoga Vidya Ashram geht, bekommst du auf https://www.yoga-vidya.de/gemeinschaft.html.

Nishvasa – das Ausatmen

Nishvasa ist ein Sanskritwort und bedeutet Ausatmen. Shvasa heißt Einatmen. Nishvasa heißt Ausatmen. Auch Prashvasa heißt Ausatmen. Shvasa und Prashvasa sind die Ausdrücke, die im Yoga Sutra verwendet werden. In anderen Kontexten wird Nishvasa verwendet. Die Hatha Yoga Pradipika spricht von Puraka, Einatmen und Rechaka, Ausatmen. https://wiki.yoga-vidya.de/Nishvasa. Dies ist nur ein sehr kurzer Vortrag, Teil des Yoga Vidya Hatha Yoga Multimedia Wörterbuchs https://wiki.yoga-vidya.de/Hatha_Yoga. Informationen über Yoga Seminare auf https://www.yoga-vidya.de/seminare.html.