Kshudra – Klein, Unbedeutend

Im Hinduismus, im Vedanta und Tantra spielt der Ausdruck Kshudra Brahmanda eine wichtige Rolle. Meist wird das als Mikrokosmos übersetzt. Was aber heißt Kshudra als Sanskrit Wort? Darüber erfährst du einiges in diesem Vortrag. Kshudra heißt klein. Kshudra heißt unbedeutend, winzig. Noch mehr erfährst du hier in diesem kurzen Audio. Dieser Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, über Kshudra ist Teil des Yoga Vidya Multimedia Hinduismus Lexikons https://wiki.yoga-vidya.de/Hinduismus

44 Yoga Vidya Tiefenentspannungstechniken

Yoga Vidya hat eine große Bandbreite an Tiefenentspannungstechniken, die Sukadev gerade 1992-1995 systematisierte. Sukadev hatte schon als 13-Jähriger im Religionsunterricht am Gymnasium Autogenes Training gelernt, welches er seitdem praktizierte. Er erkannte, dass Autogenes Training auch als Tiefenentspannung am Ende von Yogastunden gut funktionierte. Aus den Sivananda Yoga Vedanta Zentren hatte er die dort übliche Yoga Entspannung, die er kombinierte Yoga Entspannung oder auch klassische Yoga Entspannung nennt. Diese besteht aus den Elementen Anspannung-Loslassen der Muskeln von unten nach oben, Entspannungs-Auto-Suggestionen, Visualisierung und Stille. In einem Buch fand er die Anregung für die Ausdehnungsentspannung. Aus Yoga Nidra, das er in Seminaren und Yoga Nidra Kassetten kennenlernte, entwickelte er zwei eigene Tiefenentspannungstechniken, die Entspannung über das Fühlen und den Bodyscan, der auch Inspiration von John Kabbat-Zinn bekam. Wissen über Marmas in Verbindung mit einer Entspannungstechnik namens Vivation führte zur Entwicklung der Laya Yoga Tiefenentspannung. Und von Shanmuga Eckhart bekam er die Inspiration für längere Phantasiereisen als Tiefenentspannung. So wurde das Repertoire an Entspannungstechniken sehr weit. Heute kommt insbesondere auch die Mantra Tiefenentspannung und die Klangyoga Tiefenentspannung dazu: Während der Tiefenentspannung singt der Yogalehrer oder spielt entspannende Klänge, z.B. Tanpura, Klangschalen, Monochord oder Sansula. Sukadev gab 1992-1995 viele Tiefenentspannungs-Kurse, die 5 Wochen dauerten. Feedbackrunden gehörten zu diesen Kursen dazu. So lernte Sukadev, wie welche Entspannungstechnik für wen wirkt und konnte die Tiefenentspannung schrittweise verfeinern. Dies führte zu den wichtigsten Yoga Vidya Tiefenentspannungstechniken: (1) Kombinierte Yoga Entspannung (2) Autogenes Training (3) Ausdehnungsentspannung (4) Laya Yoga Entspannung (5) Phantasiereise (6) Tiefenentspannung über das Fühlen (7) Bodyscan. Später wurde bei Yoga Vidya insbesondere auch Yoga Nidra beliebt. Sukadev entwickelte später die Entspannungskursleiter Ausbildung, die zur krankenkassenanerkannten Entspannungstrainer und zur Entspannungstherapie Ausbildung aufgestockt werden kann. Auch hier gilt das Yoga Vidya Prinzip: Ein Grundgerüst ist das Zentrum, darum herum kann variiert werden. So gehört zu jeder Tiefenentspannung bei Yoga Vidya das Hinlegen, das Anspannen und Loslassen der Körperteile, dann die eigentliche Technik, zum Schluss 2-3 Minuten, in denen der Unterrichtende nichts mehr sagt. Allerdings gilt auch das nicht immer: Denn die Tiefenentspannung kann ja auch im Sitzen ausgeführt werden. Sukadev selbst schätzt Tiefenentspannung sehr und empfiehlt gerade sehr beschäftigten Menschen, in der Mittagspause und/oder am Nachmittag 5-15 Minuten Tiefenentspannung. So braucht man nachts weniger Schlaf und ist trotzdem voll wach den ganzen Tag. Und noch etwas ist typisch für Yoga Vidya. Sowie etwas für gut und wirksam befunden wird, wird eine Ausbildung konzipiert, um andere darin auszubilden, das weiter zu geben. Share what you have with others, war eines der Grundprinzipien von Swami Sivananda, was Sukadev bis heute immer wieder beflügelt und inspiriert. Mehr über Tiefenentspannung findest du auf https://wiki.yoga-vidya.de/Tiefenentspannung. Tiefenentspannungsanleitungen als Audio findest du auf https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/entspannungsanleitung . Tiefenentspannungsvideos auf http://mein.yoga-vidya.de/profile/Entspannungmp3sVideosundvieleInfos . Entspannungskursleiter Ausbildung auf https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/entspannungskursleiter-ausbildung.html. Damit diese Techniken einem breiteren Publikum zugänglich wurden, und auch für die eigene Praxis, nahm Sukadev eine Kassette auf, auf der all diese Tiefenentspannungstechniken besprochen wurden. Heute ist daraus eine CD geworden, sowie 100 Tiefenentspannungsanleitungs-mp3s im Internet. Dies ist die 44. Ausgabe des Yoga Vidya Lebensgemeinschafts-Podcasts, des Podcasts rund um die Yoga Vidya Lebensgemeinschaft https://www.yoga-vidya.de/gemeinschaft/Lebensgemeinschaft.html. Momentan sind wir bei der Entstehung der Yogatechniken, die bei Yoga Vidya gelehrt werden. Dies ist die siebte Folge der Reihe „Der Hatha Yoga Stil von Yoga Vidya“.

Kshipta – Zerstreut, Ungeduld

Kshipta ist einer der fünf Geisteszustände, auf die sich Patanjali im Yoga Sutra bezieht. Was aber bedeutet das Sanskrit Wort Kshipta? Darüber hörst du in diesem Vortrag. Kshipta ist ein Adjektiv und heißt zerstreut, unruhig. Kshipta ist aber auch ein Substantiv und heißt unter anderem Ungeduld. Was Kshipta noch so alles heißt, darüber erfahre mehr in diesem Kurzvideo. Dieser Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, gehört zum Yoga Vidya Multimedia Sanskrit Lexikons https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit

Kshatriya – Krieger Kaste

In Indien hat sich in Jahrtausenden ein System von Varnas und Jatis entwickelt. Varnas sind die die vier Färbungen der Gesellschaft, die vier Stände, in welche zahlreiche Jatis, Untergruppierungen bzw. Sippen eingeordnet sind. Die Kshatriyas sind eine der vier Varnas. Meist wird Kshatriya als Krieger übersetzt. Allerdings sind die Kshatriyas nicht hauptsächlich Krieger sondern Verwaltungsbeamte, die Regierenden. Erfahre in diesem Audio mehr über Kshatriyas, und wie auch in einer heutigen Gesellschaft der Begriff Kshatriya Sinn machen könnte, bzw. wie du in dir alle vier Varnas, also alle vier Färbungen, darunter auch Kshatriya, entwickeln könntest. Dieser Vortrag ist keine Rechtfertigung der Abirrungen des Hinduismus bzw. der indischen Gesellschaft, sondern ein Versuch, spirituelle Grundlagen für das indische Kastensystem zu ergründen. Dieser Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, über Kshatriya ist Teil des Yoga Vidya Multimedia Hinduismus Lexikons https://wiki.yoga-vidya.de/Hinduismus

Kshaya – Niedergang, Ende

Kshaya ist ein Sanskrit Wort. Was heißt Kshaya? Darüber erfahre in diesem Kurzvideo sowie auf. Hier in Kurzform: Kshaya bedeutet Abnahme, Verminderung, Verlust, das zu Ende Gehen, Niedergang, Verschwinden, Versiegen, Untergang, Ende. Auch im Ayurveda Kontext gibt es Kshaya. Im Ayurveda ist Kshaya die Bezeichnung für Krankheiten wie Auszehrung, Schwindsucht, Tuberkulose.Mehr darüber erfährst du in diesem Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, Teil des Yoga Vidya Multimedia Sanskrit Lexikons https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit

Kshetra – Feld

Kshetra ist ein Sanskrit Wort, das in verschiedenen Kontexten verwendet wird. Erfahre hier mehr über die Bedeutung von Kshetra sowie auch auf. Kshetra kommt in vielen Sanskritwörtern vor. Im Yoga sind bekannt Kurukshetra und Kshetrajna. Gerade die Bhagavad Gita spricht sehr tiefgehend über Kshetra und Kshetrajna. Kshetra heißt Feld. Kshetra kann auch Energiefeld heißen und mit den Chakras in Verbindung stehen. Mehr darüber erfährst du in diesem Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, Teil des Yoga Vidya Multimedia Sanskrit Lexikons https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit

Krodha – Ärger, Zorn

Heute eine kurze Erläuterung des Sanskrit Wortes Krodha. Krishna erwähnt in der Bhagavad Gita Krodha immer wieder als eines der Tore zum Unglück. Was aber ist Krodha? Und wie kannst du mit Krodha geschickt umgehen? Darüber erfährst du einiges in diesem Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, Teil des Yoga Vidya Multimedia Sanskrit Lexikons https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit

Kshama – Geduld, Vergebung

Kshama ist eine wichtige Tugend, die jeder entwickeln sollte. Kshama heißt Geduld und Vergebung. Erfahre mehr, was das Sanskrit Wort Kshama bedeutet, wofür es steht und wie du Kshama entwickeln kannst. Dieser Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, gehört zum Yoga Vidya Multimedia Lexikons der Tugenden https://wiki.yoga-vidya.de/Tugend

Kriya Yoga – Praktischer Yoga

Erfahre mehr über die Bedeutung des Sanskrit Wortes Kriya Yoga. Das Wort Kriyayoga wird in vielen Kontexten verwendet und hat verschiedenste Bedeutung. Am bekanntesten ist der Kriya Yoga als der Yoga, den Paramahamsa Yoganananda gelehrt hat. Aber es gibt auch Kriya Yoga im Raja Yoga, im Kundalini Yoga und im Bhakti Yoga. Kriya heißt nämlich Handlung, Tat. Am besten übersetzt man Kriya Yoga als „Praktischer Yoga“. Mehr darüber erfährst du in diesem Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, Teil des Yoga Vidya Multimedia Sanskrit Lexikons https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit

Kriyamana Karma – jetzt geschaffenes Karma

Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Kriyamana Karma ist ein Aspekt des Karmas. Kriyamana Karma ist nämlich das Karma, das man neu schafft. Es gilt, mitfühlend und verantwortungsbewusst zu handeln. So entwickelst du Mitgefühl und höheres Bewusstsein – und du schaffst dir kein neues ungutes Karma, Kriyamana Karma. Dieser Vortrag von und mit Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, gehört zum Yoga Vidya Multimedia Sanskrit Lexikons https://wiki.yoga-vidya.de/Sanskrit