Die Gegenwart des Gurus – Kurze Video Abhandlung

Vortragsvideo zu folgendem Inhalt: Die Gegenwart des Gurus.

Ein Vortrag aus der Reihe „Klassische Yoga Vedanta Spiritualität“ – inspiriert durch Swami Chidananda. In diesem Video geht es um Themen wie Göttliche Gegenwart sowie um Gegenwart.

Das großartigste Guru Dakshina – Inspirationsvideo

Videovortrag zum Thema: Das großartigste Guru Dakshina.

Ein Vortrag aus der Reihe „Klassische Yoga Vedanta Spiritualität“ – inspiriert durch Swami Chidananda. In diesem Video geht es um Themen wie Sieg.

Gaben an den Guru – Vortragsvideo

Videovortrag zum Thema: Gaben an den Guru.

Ein Vortrag aus der Reihe „Klassische Yoga Vedanta Spiritualität“ – inspiriert durch Swami Chidananda. In diesem Video geht es um Themen wie Erste Schritte auf dem spirituellen Weg sowie um Spiritueller Weg.

Der Weckruf des Gurus – Video Inspiration

Videovortrag zum Thema: Der Weckruf des Gurus.

Ein Vortrag aus der Reihe „Klassische Yoga Vedanta Spiritualität“ – inspiriert durch Swami Chidananda. In diesem Video geht es um Themen wie Spirituelles Erwachen sowie um Erwachen.

Das Herz des Guru – Kurzvortrag

Kurzer Vortrag zu folgendem Inhalt: Das Herz des Guru.

Ein Vortrag aus der Reihe „Klassische Yoga Vedanta Spiritualität“ – inspiriert durch Swami Chidananda. In diesem Video geht es um Themen wie Der Geist als Barriere zwischen Mensch und Gott sowie um Geist.

Guru Shishya Yoga – Vortragsvideo

Vortragsvideo zu folgendem Inhalt: Guru Shishya Yoga.

Ein Vortrag aus der Reihe „Klassische Yoga Vedanta Spiritualität“ – inspiriert durch Swami Chidananda. In diesem Video geht es um Themen wie Du hast die Wahl sowie um Wahl.

Guru Purnima – der Vollmondstag des Guru

Guru Purnima ist ein wichtiger Tag für Aspiranten. Guru Purnima ist der Vollmondstag des Guru, des spirituellen Lehrers. Erfahre in diesem Podcast, was es mit Guru Purnima auf sich hat und wie du Guru Purnima begehen kannst.

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Grade der spirituellen Wege

Sattwige, rajasige und tamasige spirituelle Wege.

Auch wenn es viele Wege nach Rom gibt – wenn man jetzt Rom als Symbol für Erleuchtung bezeichnet – führen nicht alle Wege nach Rom. Mindestens nicht kurzfristig. Langfristig ja, weil wir uns so lange inkarnieren, bis wir die Selbstverwirklichung erreichen; es ist gar nicht möglich, die Selbstverwirklichung nicht zu erreichen. Aber es gibt eben Wege, die dorthin führen und andere nicht.

Und da gibt es sattwige, rajasige und tamasige Wege.

Die tamasigen, das hatte ich schon heute morgen erwähnt, sind zerstörerisch, gewaltsam, fanatisch oder auch selbstzerstörerisch. In unregelmäßigen Abständen, alle paar Jahre, gibt es irgendeine Sekte, die ihre Anhänger zu kollektivem Selbstmord aufrufen. Oder die Kinder missbrauchen. Oder Teufelsanbeterei. Das sind zwar meistens nur maskierter Sado-Masochismus oder Kindermissbrauch in Masken, eigentlich hat das mit Religion wenig zu tun, aber es gibt aber auch echte Sadanismuskulte, die meinen, sich mit einer höheren Kraft zu verbinden.

Und dann gibt es natürlich auch noch rajasige Sachen, die denken, sie sind die einzigen oder die schnellsten oder die besten. Hier vielleicht noch eine kleine Einschränkung. In der heutigen Gesellschaft haben viele Suchende eine Vata-Störung. Die Ayurveda-Kenner wissen, wovon ich spreche. Das, was ich vorher als Guru Hopping bezeichnet hatte: Also Menschen wollen sich nirgendswo festlegen, oder hundert Dinge gleichzeitig oder hintereinander machen, aber niemals tief. Und so wollen viele Meister ihre Schüler etwas mehr inspirieren, indem sie sagen, dass ihr Weg ganz besonders gut ist. Und wenn man ihnen in ihren Vorträgen dann mal zuhört, da gibt es manche Meister, da würde man denken, die sind schon etwas rajasig und eingebildet. Aber da muss man schauen, stimmt das auch im Alltag? Wie gehen sie um mit anderen Meistern?

Ich werde nie vergessen, ich war mal in einem indischen Ashram. Dort kam der Lehrer rein, und so richtig indisch, alle haben sich vor ihm verbeugt, und er wurde dort sehr verehrt. Mir wurde da etwas mulmig dabei. In der Sivananda Tradition ist das erheblich weniger. Auch wenn es manchmal Videos gibt, wo Swami Sivananda sehr verehrt wird. Aber im Ashram haben sie mir gesagt, das war nur mal als Ausnahme an Guru Purnima oder in den letzten Jahren, als der Swami Sivananda nicht mehr die Kraft hatte, sich dagegen zu wehren. Aber normalerweise hat er sich sehr gegen Guru-Verehrung gewehrt. Und der Swami Vishnu sowieso. Aber da war jetzt eben so ein Lehrer, der wurde dort verehrt, und dann wurde noch über ihn gesprochen, wie großartig er ist. Aber dann wurde ein anderer Meister vorgestellt, der war das erste Mal in dem Ashram und aus einer ganz anderen Tradition, jetzt wurde der über alle Massen gelobt und verehrt und auf die Bühne gestellt, und jetzt war plötzlich er der Größte. Das war dann einfach der Hang der Inder zur Übertreibung, wie das ja oft südländische Völker so haben. Und dann war ich etwas beruhigter. Die waren dort nicht fanatisch, sondern halt einfach überschwänglich. Das ist natürlich schwierig, wenn ein Deutscher das mitkriegt, und das ist dann noch dazu sein Meister und dann nimmt er das wörtlich und aus einer ursprünglich sehr weiten Spiritualität wird dann plötzlich etwas Fanatisches.

Kriterien eines sattwigen Meisters…

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.