6B Laya Entspannung im Liegen – langsam und gründliche Kundalini Yoga Tiefenentspannung – Yoga Video von Yoga Vidya

Ein Yoga Video mit dem Titel 6B Laya Entspannung im Liegen – langsam und gründliche Kundalini Yoga Tiefenentspannung.

Dieses praktische Yoga Video stammt aus dem Youtube Yoga Kanal, von Yoga Vidya, Europas großem Yoga Netzwerk von Yoga Ashrams, Yogaschulen und Yogalehrer/innen..

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6A Kundalini Yoga Tiefenentspannung Laya Yoga Transformation von negativem Denken Kursvideo Woch – Yoga Video von Yoga Vidya

Hier ein (hoffentlich) inspirierendes Video zum Thema 6A Kundalini Yoga Tiefenentspannung Laya Yoga Transformation von negativem Denken Kursvideo Woch.

Dieses Video ist eines der Yoga Videos aus dem Youtube Kanal Yoga Übungen, produziert von Yoga Vidya, Europas großem Yoga Netzwerk..

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6C Laya Entspannung im Sitzen – Kundalini Yoga Tiefenentspannung – Yoga Video von Yoga Vidya

Lass dich inspirierend mit einem Video zum Thema 6C Laya Entspannung im Sitzen – Kundalini Yoga Tiefenentspannung.

Dies ist ein Yoga Video, ein Yoga Übungsvideo, aus dem Youtube Yoga Übungs-Kanal von Yoga Vidya..

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Meister können verschiedene Charakter haben

Die persönliche Ausstrahlung eines Meisters und unser eigenes Herz ist nicht das einzige Kriterium. Das will ich Euch hier ganz klar ans Herz legen. Angenommen, ihr geht mal zu einem Vortrag von einem der neuen oder alten Meister, die entlang kommen und dort merkt ihr zwar, ja, der ist irgendwo ein bisschen fanatisch, außerdem habe ich etwas gelesen, die die dort waren haben etwas erzählt, was da nicht so gut war in seiner Gemeinschaft, aber – wenn der spricht, dann öffnet sich mein Herz und ich bin so verbunden. Er versteht die Abgründe meiner Seele und wenn ich meditiere, dann bin ich solcher Wonne wie nie zuvor. Was solltet ihr bei dieser Kombination machen? – Rennen…! Es gibt Menschen, die haben eine hypnotische Ausstrahlung auf andere. Extremfall war Hitler. Für viele war Hitler der Messias gewesen. Ich hatte vor über 20 Jahren mal einen Fernsehfilm gesehen, wo Leute interviewt wurden, die zugegeben haben, Hitler verehrt zu haben. Die meisten haben ihn ja weder verehrt noch gewählt. Also wenn ihr Eure Eltern oder Großeltern fragt oder gefragt habt, keiner hat ihn gewählt. 43 % haben Hitler in freien und geheimen Wahlen gewählt und 10 % seine Koalitionspartner. Also es waren über die Hälfte, die ihn gewählt haben. Und sehr wahrscheinlich 1936, wenn nochmals eine Umfrage oder Wahl gemacht worden wäre, hätte er sie wahrscheinlich mit 80 % gewonnen, geht man heute davon aus. Und eine Frau hat in diesem Film gesagt, sie hat ein Bild von ihm in ihrer Wohnung gehabt, da hätte sie Kerzen davor angezündet und es seien Wunder passiert, wenn sie zu Hitler gebetet hätte. Und einer, der war Kommunist gewesen, und Anfang der 1930er Jahre gab es ja die wildesten Wahlkämpfe – wenn man heute davon spricht, dass unsere Jugend gewalttätig wird, dann frage ich mich, wann war sie denn weniger gewalttätig? Vielleicht unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg. Aber sicherlich nicht vor dem 2. Weltkrieg, sicher nicht während des 2. Weltkriegs, sicher nicht in der Nazidiktatur, sicher nicht Anfang der 30er Jahre, sicher nicht davor. Also der ist da reingekommen eigentlich, um die Naziveranstaltung zu stören, mit allen möglichen Wurfgeschossen bewaffnet. Aber so wie Hitler reingekommen wäre, hätte er sofort gespürt: Er ist der Retter. Alles, was er dann so erzählt hätte, sei ihm zwar furchtbar gegen den Strich gegangen, es sei gegen alles, woran er bisher geglaubt hatte, und ihm nachhinein würde er sagen, es war nur ein furchtbares Geschrei, aber sein Herz hat ihm gesagt: Er ist der Retter.

 

Oder ich erzähle Euch noch eine andere Geschichte. Es ist 25 Jahre her, da gab es so einen neuen Guru – Anfang der 1980er Jahre sind ziemlich viele indische Gurus so durch Deutschland gereist –das sind heute weniger geworden. Dieser eine Guru, – ich habe gerade angefangen, zu unterrichten und in dem Yogazentrum gab es einige, die dahin gegangen sind und einer halt erzählt: Also er nach dem Vortrag zum persönlichen Interview hin gegangen ist, da wusste der alles über ihn, hat ihm gesagt: Das und das ist Dein Mantra, dein bisheriger Guru ist der Swami Vishnu usw., aber das, was der Swami Vishnu lehrt, das ist veraltete Spiritualität, ich werde Dir jetzt die Wirbelsäule reinigen und die Sushumna und die Chakras öffnen und die Kundalini erwecken. Musst halt am nächsten Tag kommen und 500 Mark bezahlen. Das hat er auch gemacht und eben am nächsten Tag geschwärmt, wie toll das war, und wie tief die Meditation und die Erfahrungen. 5 Jahre hat er vorher praktiziert und eine solche Tiefe noch nie erreicht. Nachher gab es dann einen richtigen Skandal. Ein Schweizer Bankkonto dieses Meisters ist aufgeflogen, außerdem kam heraus, dass er mehr als ein Dutzend weibliche Geliebte hatte, denen es überhaupt nicht gut ging dabei. Und der Eine hat dann auch nach ein paar Monaten festgestellt, dass war zwar mal eine schöne High-Erfahrung gewesen, aber der Alltag ging weiter und heilig war er nicht geworden.

Ich erzähle Euch diese Geschichten, um Euch zu warnen.

Wenn ihr aber bei einem Meister seid, wo Euer Herz sich öffnet. Und ihr merkt, was er sagt, widerspricht nicht den Schriften, er spricht auch nicht negativ über alle anderen Meister, sondern eher mit Respekt und Hochachtung, er scheint einen ethisch guten Lebenswandel zu führen, und die engeren Schüler von ihm, bemühen sich auch darum, es gibt keine Geheimniskrämerei, es gibt keine allzu großen Unterschiede zwischen ihm und seinen Schülern, gut, ein bisschen Unterschied wird es geben, und er sagt, dass er nicht besser ist als alle anderen, sondern alle können es erreichen – wenn dann noch das Herz dabei ist, dann schätzt Euch glücklich und seid dankbar.

Also, Unterscheidungskraft und Herz sind die 2 Dinge, die wichtig sind.

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

Moksha – spirituelle Lehrer und Systeme

Weitere Bhumikas (Stufen) nach Vicharana (Streben)

Beginnen mit einem Moment Stille

Ich hatte heute morgen gesprochen über Vicharana, über die 4 Purushartas in Vicharana und ich wollte zunächst sprechen über Moksha und letztlich sattwige, rajasige und tamasige spirituelle Lehrer und Systeme. Letztlich auch über die Frage, wie findet man seinen spirituellen Lehrer, braucht man einen Lehrer. Danach will ich noch etwas auf Familie, Partnerschaft, eingehen und dann werden wir die weiteren Stufen der spirituellen Evolution zügig durchlaufen, mindestens theoretisch.

Spirituelle Lehrer

Die Frage, die öfter aufkommt: Braucht man einen spirituellen Lehrer? Muss man bei einem Lehrer bleiben? Kann man von mehreren lernen? Wie ist das so?

Wie man an die Frage ran gehen kann – die einfachste Weise ist eine empirische Herangehensweise. Wir schauen uns die verwirklichten Meister an, wie das bei ihnen gewesen ist. Denn letztlich wir wollen ja – gut, ob alle… – aber im Yoga wollen wir die Selbstverwirklichung erreichen und da können wir schauen, wie machen es denn die Selbstverwirklichten.

Und da gibt es tatsächlich Verschiedenste:

Es gibt solche, die ohne einen Meister die Verwirklichung erreicht hatten. Dazu gehören z.B. Ramana Maharishi und Ananda Mayi Ma, die zu den großen Meistern des 20. Jh. gehört haben und mehr oder weniger kann man fast sagen auf die Erleuchtung gestolpert sind. Der Ramana Maharishi z.B. war 16; da hatte er das Gefühl, er wird sterben. Da hat er sich hingelegt; alle körperlichen Funktionen haben aufgehört: Atem, Herz schlägt nicht mehr, da hat er gedacht: „Ja, wenn ich schon sterbe, dann aber richtig. – Dann müsste ich aber auch aufhören zu denken. So hat er aufgehört zu denken und ist in Samadhi gefallen. Er ist dann auch wieder zurück gekehrt zu seinem Körper, hat noch einige Jahre sehr intensiv meditiert, aber mehr oder weniger von innen heraus, aber es wird angenommen, dass er dabei dann die Erleuchtung erreicht hat.

Und bei Ananda Mayi Ma war es vielleicht noch ein bisschen komplexer und länger.

Also solche Meister gibt es auch.

Es gibt auch einen Meister namens Dattatreya in der indischen Mythologie, der vor vielen Tausend Jahren gelebt haben soll, der hat 24 Lehrer gehabt. Darunter einen Elefanten, eine Blume, eine Biene, und den Wind und die Erde – wenn ihr das Buch hab „Hinduistische Feste und Fastentage“ da gibt es eine Kapitel „Dattatreya Jayanti“ – also alle Ereignisse, die kamen, hat er als Lehrer gesehen. Also, das gibt es auch.

Dann gibt es solche Meister, die hatten verschiedene Lehrer hintereinander.

Dazu zählt z.B. Ramakrishna, der hatte von seinem Vater einiges gelernt, weil er eben in einer Brahmanenfamilie geboren war, später hat er von einem Priester einiges gelernt, denn er wurde dann zum Priester bestellt, dann hat er eine tantrische Lehrerin gehabt, die ihn eingeführt hatte in Kundalini-Praktiken. Tantrischer Lehrer ist also jetzt nicht sexuelle Praktikten, sondern tantrische Lehren heißt mehr die Kundalini-Techniken. Und danach hatte er noch einen Vedanta-Lehrer, der ihm dann geholfen hat, von Savikalpa Samadhi zu Nirvikalpa Samadhi zu kommen. Er hatte dort also mehrere Lehrer gehabt.

So ähnlich war es auch bei Swami Sivananda. Swami Sivananda hat die Grundlagen schon gelernt von seinem Vater. Als Kind hatte er die ersten spirituellen Erfahrungen. Später hatte er einen Selbstverteidigungskünstler als Lehrer, der ihm insbesondere einiges über Prana beigebracht hat, dann hatte er einen Hatha Yoga Lehrer; jemand muss ihm Harmonium und Tambura und Singen beigebracht haben; dann ging er nach Malaysia, dort bekam er dann einen vedantischen Lehrer, der ihn in Vedanta eingeführt hat. Schließlich kam er zurück nach Indien und dort fand er dann in Rishikesh seinen sogenannten Sadguru, also der Lehrer, zu dem er dann die Herzensverbindung hatte, die innere Verbindung, und von dem er sich dann zeitlebens weiter geführt gefühlt hatte. Aber das war nur einer, der blieb nur eine Woche in Rishikesh; den sah Swami Sivananda nur kurz und hatte danach auch nur kurz brieflichen Kontakt mit ihm. Die weiteren Dinge lernte er dann von einem Swami Vishnu-devananda, der da in Rishikesh war, der dann zwar nicht sein Sadguru war, der ihm aber einiges beigebracht hat, ihm gesagt hat, wo er was praktizieren kann, wo er was lernen kann, welche Schriften er lesen könne und wie ein Leben eines Swami so eigentlich ist. Und er hatte auch noch einen fortgeschrittenen Hatha Yoga Lehrer, der ihm Pranayama, Mudras, Bandhas, und die ganzen Kundalini Praktiken beibrachte.

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.