Der Spirituelle Weg

Der spirituelle Weg Teil 1

Dieser erste Vortrag zum spirituellen Weg lernt uns ein Menge über die einzelnen Stufen der spirituellen Evolution, über den Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen und insbesondere über die 2. Stufe der spirituellen Evolution. Die Mehrheit von euch wird sich auf dieser Stufe befinden. Ihr werdet lernen über typische Hindernisse am Anfang, in der Mitte und am Ende des spirituellen Weges. Es ist ein Seminar, dass ich für sehr wichtig halte  für die Anfänger, für die Mittelstufe, wie auch für Fortgeschrittenere. Ich selbst gebe dieses Seminar sehr gerne, weil ich immer wieder feststelle, es inspiriert mich selbst über diese Themen zu sprechen. Es ist etwas, das besonders tief gehen sollte.

Der spirituelle Weg ist natürlich das Symbol eines Weges. Ein Weg hat einen Anfangspunkt und hat ein Ziel. Es heißt zwar öfter, der Weg ist das Ziel, aber das ist nur bedingt richtig. Wenn ihr z.B. zum Haus Yoga-Vidya im Westerwald anreist, habt ihr euch vorher erkundigt, wie man dorthin kommt. Ihr habt erst mal gewusst: „Ich will zum Haus Yoga-Vidya“. Ihr nehmt eine Landkarte oder die Broschüre in die Hand und, z.B. die Mehrheit, die vom Süden kommt, hat gehört: man muss auf die A3., von der A3 muss man dann die Abfahrt Neuwied/Altenkirchen nehmen (man sollte nicht die Abfahrt Dierdorf Neuwied nehmen). Ab Abfahrt Neuwied sollte man weiter Richtung Altenkirchen fahren, dann erst durch Horhausen und Güllesheim und nach 1.5 km geht es auf der rechten Seite hinunter bis zu einem Schild. Plötzlich könnt ihr das Haus sehen. Vielen von euch wird es so gehen wie es mit ergangen ist, als ich das erste Mal hierher gefahren bin. So wie ich das Tal gesehen habe, ist mein Herz aufgegangen. Ich habe gedacht: „Das wird toll hier unten“ irgendwie habe ich dann gespürt: „Das werden wir wahrscheinlich kaufen!“ Das ist etwas, das ihr jetzt wahrscheinlich nicht so denken werdet, aber viele von euch werden spüren, das ist ein idyllischer Ort. Ihr habt also eine Beschreibung; vielleicht habt ihr eine Landkarte oder manche haben auch ein Navigationssystem. Wenn Ihr von der Landkarte oder Beschreibung ausgeht, ist es gut, dass ihr so etwas habt. Trotzdem, den Weg selber zu gehen oder zu fahren ist anders als es einfach nur zu lesen. Der Weg wird anders aussehen, es wird vielleicht unterschiedlich lange dauern als ihr vielleicht denkt und jedes Haus wird anders sein, als ihr es euch vorstellt. Auch, wenn ihr es sich vorher nicht wirklich vorstellen könnt unter der Beschreibung, hilft es euch dennoch anzukommen.

So gibt es auch Beschreibungen für den spirituellen Weg. Es gibt ein Ziel und das Ziel ist ‚Selbstverwirklichung’, ‚Gottverwirklichung’, ‚unendlicher Friede’, ‚Unsterblichkeit’, ‚Erleuchtung’, ‚Uniomystika’, ‚Samadhi’, ‚Nirvana’, ‚Unmani Avastha’(der natürliche Zustand jenseits des Denkens) ‚reine Bewusstheit’, ’Sat-Chid-Ananda’, … , so viele Worte finden die Yogis dafür. Jeder stellt sich irgendetwas darunter vor oder sagt gleich: „Da kann ich mir gar nichts darunter vorstellen“, weshalb Buddha es ganz einfach ‚Nirvana’ genannt hat.

Und worum geht es auf dem spirituellen Weg? Es geht um die Frage: „Wer bin ich?“ Und um andere Fragen wie: Was ist wirkliche Freude? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es eine höhere Wirklichkeit? Wenn ja, kann ich sie erfahren?

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

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