Skanda Shasti

Kommentar von Sukadev Bretz . Gelesen im Anschluss nach einer Meditation im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier klicken für weitere Infos zu: Seminare bei Yoga Vidya, Ayurveda, Yogalehrer Ausbildung Alle täglichen Inspirationen mp3 mit Player zum Anhören

Tiefenentspannung gegen Schlafstörungen

Ich habe eine Menge von Tiefenentspannungskursen gegeben, wo nur Entspannung unterrichtet wurde, da war das Interessante, weil wir ja auch darauf kurz eingehen während dieser Nachmittagsvorträge, die meisten, die zu den Entspannungskursen zu mir gekommen sind, die hatten Schlafstörungen gehabt und da kann ich sagen, alle, die diesen Kurs absolviert haben, hatten nachher keine Schlafstörungen mehr. Das war, für mich mindestens, eine außergewöhnliche Verbesserung dort und die Menschen machen einfach dann jeden Tag zehn Minuten eine Tiefenentspannung, zum Teil beim Einschlafen oder sogar zu einem relativ hohen Anteil beim Einschlafen. Da gehen wir vielleicht auch noch ein bisschen mehr darauf ein.

Gut, nächste Studie ist die Wirksamkeit von Atemübungen bei Herzinsuffizienz, was irgendwo auch mit der alveolaren Ventilation zusammenhängt und ich will es jetzt sehr stark vereinfachen. Es reicht aus, wenn ihr wisst, dass Atemübungen bei Herzinsuffizienz den Patienten leistungsfähiger machen. Also, wer wegen Herzproblemen, chronischer Herzinsuffizienz, Probleme hat, Treppenstufen zu gehen oder anderes zu machen, dort helfen die Yogaatemübungen, dass Menschen sich sehr viel leistungsfähiger fühlen. Es ist ja manchmal auch die Frage, dass Menschen sagen, „Ja, wenn ich irgendwo ein Problem habe, im Sinne von, ich habe irgendwo Herzprobleme oder ich habe ungenügende Herzleistung. Darf ich dann Atemübungen machen?“ Antwort? Unbedingt. Die Atemübungen sind sehr gut. Ich sage es auch deshalb, weil manchmal liest man, dass das Anhalten nicht so gut sei bei Kreislaufproblemen. Das wird immer wieder behauptet, aber es ist Unsinn. Jede Studie, und es gibt hunderte von Studien zu Atemübungen, zeigt, dass Atemübungen gut sind für die Kondition, für die Herzleistung, bei Asthma, bei allem was Herz-Kreislauf- und Atemsystem betrifft.

– Fortsetzung folgt –

Dieser Ashtanga Yoga Blog-Eintrag ist ein Auszug aus einer unbearbeiteten Niederschrift aus einer Weiterbildung für Yogalehrer bei Yoga Vidya Bad Meinberg.  Der Seminarleiter war  Sukadev Bretz . Du findest viele Vorträge von Sukadev auch als Yoga und Meditation Video

Willst du mehr wissen zum Thema Gelassenheit? Dann schau mal nach auf dem Yoga Wiki unter dem Stichwort „Gelassenheit„.

Doppelbewusstsein eines Meisters/in

Padarthabhavani

Das Doppelbewusstsein von Asamshakti kippt etwas. Das heißt, der Meister/die Meisterin ist sich hauptsächlich der Einheit bewusst und nur viel weniger dieses Körpers bewusst.

In Asamshakti wird ein Mensch sich ganz normal verhalten können, wird auch Entscheidungen treffen können usw.

Bei Padarthabhavani heißt es, dass der Mensch von sich aus selbst keine Initiative mehr ergreift. Wenn man ihn um etwas bittet, wird er es machen. Wenn man ihn um nichts bittet, wird er nichts machen. Wenn man ihm nichts zu essen gibt, wird er nicht essen. Wenn man ihm etwas zu essen gibt, wird er essen.

Bevor ihr jetzt alle Angst davor habt, dann mache ich kein Yoga mehr.

Im Normalfall geschieht Padarthabhavani gegen Ende des Lebens und dauert nur ganz kurz.

Auf eine weniger spirituelle Weise haben das ja auch viele alte Menschen. Zwar nicht im Sinne der unendlichen Wirklichkeit, aber irgendwann, wenn das Karma weitestgehend aufgebraucht ist, haben sie keine Wünsche mehr, irgendetwas in der Welt zu bewirken oder etwas zu tun.

Also, Padarthabhavani, gegen Ende des Lebens.

Dann folgt Turiya.

Karma ist praktisch ganz aufgebraucht und das Bewusstsein bleibt nur noch im Unendlichen, und nach ein paar Sekunden, Minuten, maximal 3 Wochen, ohne dass der Körper sich bewegt oder der Mensch noch mal zurück kommt zum normalen Bewusstsein, stirbt dann auch irgendwann.

Und Turiya mündet dann in Mahasamadhi, den großen Samadhi. Ursprünglich ein Ausdruck für Selbstverwirklichte Meister. Heutzutage wird oft bei allen Yogameistern, egal ob selbstverwirklicht oder nicht, statt Tod gesagt, er hat Mahasamadhi erreicht.

Wir sind jetzt die letzten Stufen etwas schnell durchgesprungen, aber ihr werdet später mehr darüber hören und besonders könnt ihr viel praktizieren bis dahin. Ich habe mich aber bewusst entschieden, mich auf die ersten beiden Stufen zu konzentrieren. Ich wünsche Euch in diesem Sinne alles, alles Gute auf Eurem spirituellen Weg.

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

ENDE

Ein Herz wie Butter (vegan)

Ein Herz wie Butter haben – was heißt das? Butter schmilzt, wenn es warm wird. Ein Herz wie Butter haben, das heißt, dass dein Herz für andere hinschmilzt. Und was hat das zu bedeuten? Ich glaube, du musst das selbst mal erfahren – und vermutlich hast du das schon erfahren: Wenn du jemanden siehst der Hilfe braucht, spürst du etwas im Herzen. Du spürst, dass dein Herz schmilzt wie Butter. Dein Herz wird weich. Wenn du siehst, dass jemand anderes leidet und du viel Mitgefühl hast, dann schmilzt dein Herz wie Butter.

Ein Herz wie Butter haben – ist das überhaupt wünschenswert?

Du magst fragen: Wozu soll das gut sein, ein Herz wie Butter haben? Auf der einen Seite mag man sagen: Ein butterweiches Herz macht einen schwach. Wenn dein Herz bei jedem Leid, das du siehst, schmilzt wie Butter, wie kannst du handeln? Manchmal muss man das richtige tun – ein butterweiches Herz ist da nicht hilfreich. Andererseits: wer ein Herz wie Butter hat, der ist voller Liebe. Und wo Liebe ist, da ist auch Freude. Und was den Menschen besonders auszeichnet, ist die Liebe, ist Mitgefühl, ist tätige Nächstenliebe.

Müssen alle ein Herz wie Butter haben?

Das schöne am Menschen ist: es gibt viele verschiedene Menschen – und es ist gut, dass Menschen so verschieden sind. Es ist gut, dass es Menschen gibt, die ein Herz wie Butter haben: Diese trösten die Verzweifelten, lassen alles stehen und liegen wenn jemand in Not ist. Und es ist auch gut, dass es manche gibt, die eher ein Herz wie Stein haben: Diese tun das was nötig ist, ohne sich von kurzfristigen Emotionen beunruhigen zu lassen. Die meisten Menschen haben eine Mischung: Mal spüren sie ihr Herz dahinschmelzen wie Butter. Mal können sie konsequent das tun, was gerade erforderlich ist. Übrigens: Menschen, deren Herz eben nicht weich wie Butter ist, sondern hart wie Stein, werden manchmal auch als Psychopathen bezeichnet. Die meisten Psychopathen in diesem Sinne werden nicht kriminell: Ihnen gelingt es aber, sich von Kritik, von Mitgefühl und Einfühlungsvermögen zu befreien. Eigentlich stimmt das nicht: Sie sind, ob sie es wollen oder nicht, unfähig, mehr als ein geringes Einfühlungsvermögen zu zeigen.

Wie kannst du dein Herz weich wie Butter machen?

Willst du dein Herz weicher machen? Willst du ein Herz wie Butter bekommen? Ist das möglich? Ja, das ist durchaus möglich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  • Spüre jeden Tag in dein Herz hinein. Lerne, dein Herz zu spüren
  • Wenn du andere Menschen siehst, spüre sie mit deinem Herzen, spüre sie von deine, Herzen her. Vielleicht spürst du dann dein Herz schmelzen wie Butter
  • Auch Bäume kannst du vom Herzen her spüren, Zimmerpflanzen, Vögel
  • Im Yoga sind insbesondere Rückbeugen, wie Kobra, Fisch, Halbmond geeignet, das Herz zu öffnen, das Herz weich wie Butter zu machen
  • Es gibt Herzenslieder, die das Herz weich wie Butter machen, viele Mantras gehören dazu
  • Anderen zu helfen, bewusst zu spüren, was der andere braucht, mitzufühlen – das ist sehr effektiv, sein Herz weich zu bekommen wie Butter

Ein butterweiches Herz verhärten – geht das?

Vielleicht hast du ein Herz wie Butter – aber du fühlst, es lässt dich zu sehr zerfließen. Du möchtest gerne dein butterweiches Herz etwas härter werden lassen. Geht das? Zunächst mal: Willst du das überhaupt? Wenn du das willst, dann geht es auch. Die einfachste Methode wäre Achtsamkeit bzw. die Achtsamkeitsmeditation. Lerne dir bewusst zu machen, dass da ein Gefühl im Herzen ist. Nicht du bist butterweich, sondern du spürst ein Gefühl des butterweichen Herzens. Werde dir bewusst: Ich bin separat, getrennt von diesem Gefühl. Ich bin Beobachter. So kannst du lernen zu fluktuieren: Mal wird dein Herz weich wie Butter – mal etwas härter, oder eigentlich: Du kannst dein Herz weich wie Butter behalten – allerdings kannst du dich mal mehr, mal weniger identifizieren.

So, nach dieser langen Vorrede geht es jetzt an die Fortsetzung der Mitschrift aus einem Seminar mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg:

Asamshakti heißt wörtlich „von nichts berührt“, ich muss allerdings zugeben, so ganz mag ich die Übersetzung nicht. Das klingt so wie ein Felsbrocken oder so etwas. Swami Sivananda sagt im Gegenteil, ein Meister hat ein Herz wie Butter (vegan), es schmilzt beim Leiden anderer. Aber man ist nicht persönlich berührt von persönlichem Erfolg und Misserfolg, sondern mehr verbunden mit dem Höchsten.

Und hier wird erreicht Nirvikalpa Samadhi.

Nirvikalpa Samadhi, überbewusster Zustand ohne Dualität. Eigentlich hier hat man die Selbstverwirklichung erreicht. Die vollkommene Einheit mit allem. Man ist erwacht, könnte man sagen. So ähnlich, wie wenn man träumt und während man träumt, fragt man sich, ob man träumt, gibt es eine höhere Wirklichkeit in der Traumwelt. Das habe ich so ab und zu mal, wo ich dann überlege, träume ich jetzt oder bin ich wach. Ich kann mich an ein paar Träume erinnern, wo ich dann zu dem Schluß kam, ich muss wach sein, da habe ich jetzt plötzlich wieder eine ganz andere Flexibilität in den Asanas, woran ich mich eigentlich nicht erinnere. Aber erst wenn wir aufwachen, sind wir aufgewacht. So können wir aus dieser Wachwelt aufwachen, und dann sind wir in Nirvikalpa Samadhi.

Danach hat man das Doppelbewusstsein, d.h., wenn man aus der Meditation heraus kommt, sieht man die Welt wie andere auch, aber man hat gleichzeitig auch das Bewusstsein der Einheit hinter allem. Das ist so ähnlich auch, angenommen, wir würden mit 15 Jahren alle eine Binde vor die Augen bekommen. Und dann nach 10 Jahren würde die Binde weggenommen. Dann können wir zum Einen sehen, wie die anderen sehen. Wir können aber auch noch hören, wie die anderen hören, die blind sind. Wir können auch wieder die Augen schließen und die Erfahrung machen, die Blinde machen. Aber wir können auch die Binde wieder wegnehmen und wieder sehen.

So ähnlich, jemand der in Nirvikalpa Samadhi ist, kann die Welt so sehen wie andere auch, aber kann auch die Einheit jederzeit wieder wahrnehmen.

Auch hier wird zu einem späteren Zeitpunkt in der Yogalehrerausbildung mehr darüber gesprochen über den sogenannten Jivanmukta, lebendig Befreite. Manche führen ihr ganz normales Leben, so dass niemand merkt, dass sie befreit sind, außer, dass sie besonders viel Freude ausstrahlen, besonders liebevolle Menschen sind, kann Euer Nachbar, Postbote sein, die können verwirklicht sein, ohne dass es jemand merkt und ohne dass sie die Sanskritfachausdrücke kennen. Es gibt andere, die werden dann Lehrer und große Meister/Meisterinnen, entweder im kleinen Stil mit einigen Schülern oder im großen Stil mit mehr Schülern. Und manche ziehen sich auch zurück und meditieren in Einsamkeit. Die Mehrheit gehört zur Kategorie eins, d.h., sie führen ihr normales Leben weiter und es wird eigentlich von niemandem so richtig bemerkt. Es ist nicht in ihrem Karma, dass sie dort besonders lehren.

Dann folgt als nächstes Padarthabhavani – Doppelbewusstsein

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

 

Die Wunder von Swami Sivananda

Es gibt Hunderte von Briefen von, an und über Swami Sivananda, wo Menschen schildern, welche Wunder ihnen geschehen sind. Einige davon wurde gesammelt und als Buch „Miracles of Sivananda“ herausgegeben, wo einige Erfahrungsberichte geschrieben wurden. Einer, den ich kenne, war aus Südafrika. Eine Frau, bei ihr wurde Krebs diagnostiziert und sie sollte operiert werden. Ihr Mann hat einen Brief an Swami Sivananda geschickt, und einen Tag vor der Operation hatten beide eine Vision von Swami Sivananda, als ob Licht durch den Körper ging, und eine Stimme: Lasse dich nicht operieren. Am nächsten Tag haben sie darauf bestanden, dass noch mal Untersuchungen gemacht wurden statt die OP und der Tumor war vollständig verschwunden. Und zwei Wochen später kam dann ein Brief von Swami Sivananda – vielleicht sogar ncoh länger, da die Post recht lange dauerte damals – und darin hieß es, ich habe Om Tryambakam gebetet für deine Frau. Das Datum des Briefs war genau, wo die beiden die Erscheinung hatten. So gibt es Hunderte von Briefen von Schülern von Swami Sivananda, die Ähnliches erlebt haben.

Ich habe auch eine Frau gekannt, die ist hierher in den Ashram gekommen, und vor dem Bild von Swami Sivananda gestanden und hat gefragt: Wer ist dieser Mann? Und ich habe gesagt, ja, Swami Sivananda, der Lehrer meines Meisters, die inspirierende Kraft hinter diesem Ashram. Ja, der sei ihr vor 20 Jahren erschienen und seitdem würde er ihr regelmäßig erscheinen und immer wenn es irgendwie schwierig wird, vor wichtigen Entscheidungen, dort würde er ihr Kraft geben, dass sie dann zu Entscheidungen kommen kann. Nicht jeder Schüler von Swami Sivananda hat solche Erfahrungen, aber solche Erfahrungen gibt es. Aber wenn man ihn gefragt hat, hast Du etwas gemacht, dann hat er immer gesagt, ich habe zu Gott gebetet und was geschehen ist, hat Gott gemacht und dein Glaube.

Es gibt noch einen Unterschied zwischen einem Meister und einem Avatar. Darüber werden die Teilnehmer der Ausbildung später auch noch mal mehr hören. Ein Avatar ist eine Herabkunft Gottes, ein Sohn Gottes. Der darf auch Siddhis frei nutzen. Nur ein Meister wird das typischerweise nicht tun. Denn wenn er es zu viel tut, verbraucht er zum Einen sein Prana, und zum anderen identifiziert er sich wieder und außerdem denkt er, ich muss den Gang der Weltgeschichte ändern, denn so wie sie ist, ist es nicht OK, das ist Anmaßung, und da man mit Anmaßung nicht zur Verwirklichung kommt, kommt man wieder herunter und muss wieder Bescheidenheit lernen.

Wenn man auch hier wieder nicht denkt, man hat es erreicht, sondern weiter praktiziert, wenn man hier seine Siddhis nicht missbraucht, dann kommt man zu

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

Erlangung von Reinheit

Dann folgt Sattwapatti, das Erlangen der Reinheit.

Insbesondere erreicht man in der Meditation den Savikalpa Samadhi Zustand. Das ist Überbewusstsein mit Dualität.

Dhyana ist eigentlich schon ein Zustand von ausgedehntem Bewusstsein. Aber in Dhyana kann man noch hören, man kann sehen, man kann fühlen, also die Sinne sind noch da, ist zwar alles mit Wonne und Konzentration und Bewusstseinserweiterung verbunden, aber es ist etwas Konkretes, was man dort erfährt.

Bei Savikalpa Samadhi verschmilzt der Meditierende mit dem Objekt der Meditation. Es ist ein Absorbiertsein in der Meditation, mit noch viel größerer Wonne verbunden als in Dhyana, aber es gibt noch eine gewisse Dualität, wo man sagt, Ich erfahre diesen Wonnezustand. Also es gibt noch ein Ich und es gibt den Wonnezustand, man hat zwar eine Verbindung mit dem Unendlichen, aber man hat das Gefühl, es gibt Ich und es gibt das Unendliche, und es gibt die Erfahrung, dass wir Eins sind, aber es ist noch nicht die reine Einheit.

Wenn ihr Euch da jetzt nicht zu viel drunter vorstellen könnt, das macht jetzt nichts. Zum Einen, ihr werdet es dann erfahren, wenn ihr es wirklich erfahrt. Zum anderen gibt es auch Wochenenden, wo wir das mehr behandeln oder im Yoga Sutra, zweite Hälfte erstes Kapitel, oder wo es um die einzelnen Samadhistufen geht, hört ihr noch mehr darüber.

Auf Sattwapati erwachen die so genannten Siddhis. Siddhis sind übernatürliche Kräfte. Eigentlich stimmt der Ausdruck nicht wirklich, denn sie sind nicht übernatürlich, sie sind nur außergewöhnlich.

Große Meister können alles Mögliche manifestieren. Aber nicht jeder, der parapsychologische Fähigkeiten manifestiert, ist deswegen ein Meister. Also es gibt Hellseher, die Dinge erkennen können. Ich bin mal in New York so aus Versehen zu einer Hellseherin hinein geschliddert, einfach mal so aus Neugier. Sie hat meine Hand angeschaut und mir dann erzählt, ich sei seit so und so viel Monaten in New York, und du bist mit einer Freundin so und so lange zusammen, es gibt da den und den, der dort Autoritätsperson ist und der hat dich hierhin geschickt, und hat mir sogar gesagt, wie lange ich noch in New York sein würde. Also Dinge, die sie unmöglich normalerweise hätte wissen können. Ich war da schon ziemlich verblüfft. Nur danach hat sie noch etwas erzählt, sie wollte noch meine Aura reinigen, dazu müsste sie teure Kerzen aufstellen, das würde 500 Dollar kosten. Und da wusste ich, so ganz mit der Erleuchtung war es noch nicht – und als ich raus ging, hat sie auch gleich eine Zigarette angezündet.

Also man kann außergewöhnliche Fähigkeiten oder Kräfte haben, ohne deshalb erleuchtet oder Meister zu sein.

Passt auf. Jemand, der außergewöhnliche Kräfte hat, das heißt nicht, dass er auf Sattwapati ist.

Nur jemand, der auf Sattwapati ist, hat fast notwendigerweise außergewöhnliche Fähigkeiten. Dort gilt es, dass man die Siddhis nicht missbraucht und auch noch nicht einmal bewusst benutzt. Zwar kann ein Meister es gar nicht vermeiden, dass außergewöhnliche Dinge geschehen in seiner Gegenwart, aber er sollte nicht denken, ich habe es selbst gemacht und er sollte nicht sie zur Schau stellen. Wenn sie geschehen, geschehen sie halt.

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

Intuitives spontanes Handeln der Meister

Das nächste auf Tanumanasa: Die Intuition wird stark und zum wichtigsten Entscheidungsmittel. Natürlich jeder Mensch hat auch Intuition, und eine ganze Menge von Entscheidungen werden durch Intuition getroffen, nicht nur von spirituellen Aspiranten sondern auch von solchen, die auf den Begriff Spiritualität allergische Reaktionen haben, auch sie können durchaus Menschen sein, die eine gute Intuition haben. Aber auf vorigen Stufen kann die Intuition einen in die richtige Richtung führen, sie kann einen aber auch die falsche Richtung führen. So dass eigentlich gerade auf Vicharana Intuition auch immer gekoppelt sein muss mit Viveka, konkretes Unterscheidungsvermögen, wie ich es ja schon im Lauf des Wochenendes mehrmals so gesagt habe.

Wenn man plötzlich wie eine Art Berufungserlebnis hatte, muss man sich anschließend fragen, wie genau soll sich das ausdrücken. Wenn man das Gefühl hat, genau das und das sollte ich tun, muss man auch noch mal hinterfragen. Sowohl, war es wirklich meine Intuition oder vielleicht nur ein Wunsch, den der hatte, mit dem ich gerade gesprochen habe und der hat vielleicht Prana und seine Gedanken in mich hinein gebracht und jetzt denke ich, ich habe den Wunsch. Oder es ist eine uralte Sehnsucht, die hoffnungslos veraltet und überholt ist, ist aber jetzt, weil sich die darüber liegenden Spannungen geöffnet haben, ob sie jetzt noch mal an die Oberfläche meines Geistes. Also, die Viveka müssen wir damit verbinden.

Aber in Tanumanasa übernimmt die Intuition die Hauptfunktion. Das weiß man von vielen Geschichten von großen Meistern. Sie handeln unvorhersehbar, spontan, sie handeln aus der Intuition heraus.

Und schließlich auch: Man mag das Gute. Ich hatte heute morgen gesprochen über das Angenehme und das Gute. Und manchmal wissen wir, was gut für uns ist, z.B. die Menge an Zucker-Fett-Gemischen zu reduzieren und wir mögen aber trotzdem die Menge erhöhen. Und dann kommt es darauf an, wie wir uns entscheiden. Das ist jetzt einfach ein banales Beispiel. Man nimmt sich vielleicht auch vor, beim nächsten Mal will man als Verkäufer, wenn man kurz vor dem Abschluss steht, nicht zu lügen und notfalls auf die Provision zu verzichten und dann steht man kurz davor und man weiß, jetzt müsste man noch eine kleine Übertreibung oder falsche Behauptung machen und schon hat die Familie 100 Euro mehr für den nächsten Familienurlaub.

Also auf Tanumanasa, wenn man dort verankert, dort hat man praktisch keine Wahl mehr. Gegen Ethik dort zu verstoßen, würde gegen jedes Gefühl, auch gegen jedes Mögen, gehen. Das Raga, das Mögen, richtet sich auf das Gute.

In gewissem Masse, diesen Dreischritt von Subecha-Vicharana-Tanumanasa, hat man im Kleinen schon öfters gehabt. Subecha: Nachdenken, Fragen. Vicharana: es umsetzen. Und Tanumanasa: es wird zu unserer zweiten Natur. Vielleicht als Beispiel: Ich habe vorher gesagt, manchen Menschen fällt es leicht, mit Rauchen aufzuhören, wenn sie mit Yoga anfangen, und manchen fällt es schwer und manchen fällt es extrem schwer. Also es gibt Menschen, die sagen, ihre heldenhafteste Tat in diesem Leben war die Überwindung ihrer Nikotinsucht. Es soll ja sogar genetische Prädispositionen geben, was es bei manchen leichter macht, aufzuhören, wenn man mal angefangen hat und manchen eben schwerer macht. Gut, jetzt angenommen, jemandem fällt es schwer, jetzt sagt er, es ist eigentlich nicht das Richtige = Subecha. Dann hört er auf, unter Befolgung aller Ratschläge  aus dem Buch „Endlich Nichtraucher“ – ein Buch, das viele Menschen zu Nichtrauchern gemacht hat – über andere Verhaltenstrainings, vielleicht noch ein paar Akupunkturnadeln setzen, und noch ein paar Nikotinpflaster, ich kenne Leute, die haben alles gemacht, erst haben sie eins nach dem anderen gemacht und als das nicht geholfen hat, alles zusammen, und damit hat es dann geklappt. Und sich zusätzlich eine Mantraweihe geben lassen, damit sie, wenn die Gier wieder kommt, ein Mantra wiederholen können. Also, Vicharana: alles dran setzen. Gut, und irgendwann ist die Sache, mindestens bei der Nikotinsucht, überwunden = Tanumanasa, und schon die Vorstellung an eine Zigarette wirkt Ekel erregend. Es gibt aber manche, und da kann man auch sehen, in Tanumanasa sind wir noch nicht wirklich sicher vor Rückfällen. Ich kenne auch manche, die seit vielen Jahren Yoga üben, seit 20 Jahren keine Zigarette mehr rauchen und sagen, es gäbe immer noch Situationen, wo so der Gedanke auftaucht. Zwar nicht die Gefahr, aber der Gedanke. Scheint es auch zu geben. Trotzdem, selbst vom Mögen her keine große Versuchung.

Und das gilt also bei vielen kleinen Sachen. Kurzfristig gibt es manchmal Dinge, die wir mögen, und die nicht gut für uns sind. Kurzfristig gibt es auch Dinge, die wir nicht mögen und die gut für uns sind. Wenn man aber etwas Gutes über einen längeren Zeitraum gemacht hat und sich dabei auch geschickt verhalten hat im Umgang mit seinem eigenen Geist, wird das langfristig das sein, was man mag und überkehrt das, was man mag und was nicht gut ist, wird man entweder auf eine andere Weise befriedigen können oder man wird etwas ganz anderes finden und es einfach vergessen.

– Fortsetzung folgt –

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Nach Swami Sivanandas Geburtstag

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Ausdünnung des Geistes, dann wird die Meditation stark

Die nächste Stufe ist Tanumanasa – tanu heißt dünn und manas ist der Geist. Tanumanasa ist ein Ausdünnen des Geistes. Wird man dann verrückt? Es ist natürlich nicht gemeint, dass man dann verrückt wird. Man kann hoch intelligent sein, all seine Fähigkeiten stark weiter entwickelt haben, aber es heißt, der Geist ist durchlässig geworden, wir haben Zugang zu unserem inneren Selbst. Bei Tanumanasa wird der spirituelle Weg nicht nur spannend und erfüllt wie auf Vicharana, nicht nur ein aufregendes Abenteuer, mit Siegen und Niederlagen, sondern in Tanumanasa wird der Weg besonders schön.

Tanumanasa ist charakterisiert, dass man in jeder Meditation regelmäßig den Dhyana-Zustand erreicht. Manche von Euch haben schon die 8 Stufen des Yoga gehört – Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi.

 

Auf die Meditation bezogen heißt

–         Asana: wir können uns hinsetzen.

–         Pranayama: wir können unseren Atem kontrollieren

–         Pratyahara: wir richten unsere Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt oder mehr nach innen

–         Dharana heißt, wir bemühen uns um Konzentration. Und die meisten Menschen schwanken zwischen Asana, Pranayama, Pratyahara und Dharana – was man so anstellt, wenn man sich zur Meditation hinsetzt. Manche arbeiten überhaupt noch an der Sitzhaltung, manche arbeiten mehr am Atem, manche versuchen immer wieder, den Geist zurückzubringen von dem, was sie noch so spüren: der Raum ist zu kalt, zu warm, ich schalte vielleicht die Lüftung wieder an, oder die Leute zu laut oder zu leise oder sonst irgend etwas, und dann bemühen wir uns um Konzentration, Dharana.

–         Dhyana ist, wenn wir in die Meditation hinein fallen und es schön ist. Also ihr sitzt konzentriert ohne Anstrengung. Ganz leicht. Wir werden meditiert, können wir auch sagen. Es sind Glückserfahrungen, vielleicht Lichterfahrungen, vielleicht irgendwelche schönen Klangerfahrungen, oder einfach nur ein Gefühl von Energie, Liebe, Geborgenheit.

Auch auf Vicharana kann man das ab und zu mal spüren, auf Tanumanasa geschieht das regelmäßig.

Auf Tanumanasa wird man auch stark erfüllt von Ananda, Wonne, und Prema, Liebe. Nicht vollständig und dauernd, aber doch stark zwischendurch. Ananda heißt Wonne und Prema heißt Liebe. Wobei man in der Meditation Zugang hat zu dieser inneren Liebe oder die Verbindung hat zum Göttlichen – beides kann man ja als Erfahrung haben – und das erstreckt sich dann auch in den Alltag. Wenn man nur in der Meditation schöne Erfahrungen hat, sowie man die Wohnung verlässt oder die Augen aufmacht, sich über alles Mögliche ärgert, dann war die Meditation zwar schön, aber auf Tanumanasa ist man noch nicht.

– Fortsetzung folgt –

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Sadhana – spirituelle Praktiken

Auf der Vicharana-Ebene gilt es also, den spirituellen Weg zu gehen, es gilt, Sadhana zu üben, regelmäßig spirituelle Praktiken zu üben, es gilt, alles, was uns wichtig ist, irgendwie auch zu spiritualisieren, auch eine gewisse Verhaftungslosigkeit zu haben – wir haben über sattwige Bedürfnisbefriedigung gesprochen – dazu gehört aber auch eine Verhaftungslosigkeit.

Es gibt auch Menschen, die sind dann zu verhaftet. Das und das brauche ich zu essen, und wehe, da ist mal etwas anderes dabei. Es gibt natürlich bestimmte Dinge, da bin ich konsequent. Wenn es also Fleisch, Alkohol, Zigaretten, Kokain ist – das kommt nicht über meine Lippen. Womit ich nicht sagen will, dass das alles gleich ist. Also ich will jetzt keinen Raucher einem Kokainsüchtigen gleich setzen. Aber das sind so Dinge, die nicht über meine Lippen kommen würden – wenn es mir nicht gewaltsam verabreicht würde. Aber ansonsten – ich weiß, was mir gut tut, was mir gut schmeckt, und ich weiß auch, was gesund für mich ist. Aber angenommen, ich werde mal eingeladen von meiner Tante, und dann hat sie doch vergessen, dass ich keine Zwiebeln essen, dann esse ich halt auch den Salat mit Zwiebeln. Oder angenommen, sie kocht mit viel Liebe und Hingabe, und nachher schmeckt es mir nicht so ganz – dann werde ich zwar nicht sagen, wie toll es ist, aber ich werde es essen. Das ist auch ok. Letztlich die Liebe ist es, was es ausmacht. Und genauso auch, wenn ihr feststellt, was ihr braucht zu eurem Wohnen, ist es auch gut, auf ein bisschen mal zu verzichten. Z.B. im Haus Yoga Vidya im 11-Bett-Zimmer. Ihr wisst, welche Matratze ihr genau braucht, welche Temperatur es genau braucht, usw. Man sollte an diese Kleinigkeiten nicht verhaftet sein.

Es ist gut, zu wissen, was man braucht, um gesund zu sein und was auch zum spirituellen Weg hilfreich ist, aber manchmal hilft es, zu verzichten, sei es zum Wohl anderer oder einfach nur, um zu sagen, ich will auch davon nicht abhängig sein. Da kann man sich mal vornehmen, ein paar Tage keine Süßigkeiten zu essen, oder sich nur kalt zu duschen, oder mal auf dem Boden zu schlafen, natürlich nur dann, wenn man nicht unter Rückenbeschwerden oder Arthritis leidet – man soll sich nicht quälen, sondern unter dem Gesichtspunkt: Ich habe zwar heraus gekriegt, was ich so brauche, aber ich werde davon kein Sklave werden. Das gibt dann Freiheit.

Eine Gefahr auf Vicharana ist, wenn wir uns dort zu gemütlich einrichten und dann aus Yoga so eine Art yogischen Lebensstil machen, an den wir dann zu sehr verhaftet sind. Und da gilt es, dass wir ab und zu mal auf Dinge verzichten, die wir denken, dass sie unabdingbar sind.

Wenn wir all das beachten, dann kommen wir irgendwann auf die nächste der Bhumikas, Tanumanasa.

Wie hieß noch mal die erste? – Subecha.

Sagt mal alle zusammen: Subecha.

Nicht dass ich nächste Woche Beschwerden bekomme, angeblich habt ihr das ganze Wochenende viel über die Bhumikas gesprochen, aber keiner weiß, wie sie heißen.

Wie heißen die vier Eigenschaften, die auf Subecha erwachen: Vairagya, Viveka, Mumukshutwa, Shatsampat.

Nochmal zusammen (wir sagen es jeweils zwei Mal): Vairagya, Viveka, Mumukshutwa, Shatsampat.

Das wäre jetzt der richtige indische Unterrichtsstil: laut wiederholen.

Und wie heißen die vier Purushartas? – Kama, Artha, Dharma, Moksha (auch jeweils 2 Mal wiederholen)

Die erste Bhumika war also: Subecha.

Wie hieß die zweite? – Vicharana. Vermutlich wisst ihr jetzt viel über Vicharana, aber den Namen noch nicht. Ist ja auch wichtiger, dass ihr wisst, worum es geht, als den Namen. Aber an dem Namen kann man es dann irgendwie einordnen. abspeichern und festhalten.

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