Stellung des Kindes mit Kissen unter dem Gesäß Yogaposition – Video

Eine Asana Video Anleitung zu Stellung des Kindes mit Kissen unter dem Gesäß. Diese Yogastellung ist eine der Varianten von Stellung des Kindes – Garbhasana.

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Die Sanskritbezeichnung von Stellung des Kindes ist Garbhasana. Mehr als 5000 Asanas findest du in der Asana Liste von A-Z. Ausgewählte Yogastunden in der Yoga Vidya App. Viele Asanas lernst du in Yogalehrer Ausbildungen und Asana Intensiv Seminaren. Hast du Tipps oder Fragen zu? Dann schreibe es doch in die Kommentare.

Stehende Vorwärtsbeuge mit entspanntem Nacken Yoga Stellung Anleitung und Wirkung

Eine Asana Video Anleitung zu Stehende Vorwärtsbeuge mit entspanntem Nacken. Diese Yoga Position ist eine der Varianten von Stehende Vorwärtsbeuge – Padahastasana.

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Die Sanskritbezeichnung für Stehende Vorwärtsbeuge mit aktiven Oberschenkeln ist Utthita Pashchimottanasana. Mehr als 5000 Asanas findest du in der Asana Liste von A-Z. Ausgewählte Yogastunden in der Yoga Vidya App. Viele Asanas lernst du in Yogalehrer Ausbildungen und Asana Intensiv Seminaren. Hast du Tipps oder Fragen zu? Dann schreibe es doch in die Kommentare.

Meister und Schüler

Wenn der Swami Vishnu uns das erzählt hat, hat er immer gesagt: But I am not self-realized, don’t try it on me. – Ich bin nicht selbstverwirklicht, bitte probiert es nicht an mir. Denn er wusste, westliche Aspiranten würden eine etwaige humorvoll gemeinte Bemerkung eventuell wörtlich nehmen.

Wenn dagegen jemand sagt, ich bin nur ein spiritueller Aspirant auf dem Weg, bin zwar schon länger auf dem Weg und habe einiges gelernt, einiges von meinem Lehrer gelernt und das will ich weiter geben, und dann stellt ihr fest, er ist nicht ganz so vollkommen, er ist auch mal niedergeschlagen, verliert auch mal die Fassung, reagiert auf Kritik nicht ganz so souverän, wie man das erwarten würde. Oder trennt sich gerade von seiner Frau, oder sonst etwas. Dann heißt das nicht, dass er deswegen ein abgrundtief schlechter Mensch wäre und man ihn nicht als Yogalehrer haben könnte.

Aber wenn der Anspruch hoch ist, dann muss auch die Messlatte hoch sein.

Und wenn der Anspruch niedriger ist, dann muss man natürlich auch gucken, das, was er lehrt, wo ist das so, dass er Instrument der Lehre ist und wo färbt er das mit seinen eigenen Unvollkommenheiten. Wo hat er ausreichend Erfahrung, um mich leiten zu können und wo hat er es vielleicht nicht und ich müsste dort selbst nachdenken, passt das für mich, was er da erzählt. Kann ja sein, dass das, was er mir rät, für ihn mal gut war und vielleicht auch für 10 andere, die er mal beraten hat, aber für mich passt es halt nicht. Oder vielleicht versteht er sogar etwas nicht ganz richtig. So müssen wir selbst schauen. Yoga will uns letztlich zur Freiheit führen. Aber nicht zu einer falsch verstandenen Freiheit, wo man einfach macht was man will, sondern zu einer Freiheit von allen Beschränkungen und Identifikationen.

 

  1. Nächstes ist auch noch: Kein essentieller Unterschied zwischen Meister und Schüler.

Also der Meister sagt nicht, ich bin der einzig Auserwählte und ihr seid alle Dummköpfe. Schon Jesus hat seinen Jüngern gesagt: Seid vollkommen, wie Euer Vater im Himmel vollkommen ist. – Wenn der Schüler vollkommen wird, wird er wie sein Meister. Selbst Jesus, Sohn Gottes, hat seinen Schülern gesagt, „werdet wie der Meister“ und da sie ihn als Meister angesehen haben, hat er ihnen eigentlich gesagt, werdet so wie ich. Klingt fast gotteslästerlich, wenn man das so sagt, in der heutigen christlichen Tradition, aber so hat es Jesus gesagt.

Wenn der Meister dagegen sagt, nur er ist der Große, dann seid Vorsichtig.

 

  1. Schüler muss selbst etwas tun

Also wenn ein Meister sagt, ich führe Dich zur Erleuchtung, Du brauchst nichts zu machen, ich mache alles – vielleicht, überschreib mir Dein Geld, das reicht schon aus – das ist meistens indirekt daran gekoppelt – dann stimmt etwas nicht. Zwar ist es so, dass, wenn man die Erleuchtung erfährt, dann fühlt man das als Gnadengeschenk. Und schon Vorerfahrungen. Mir ist noch keiner begegnet, der gesagt hat, ich habe gestern eine ganz tiefe Erleuchtungserfahrung in der Meditation gehabt, die habe ich mir aber richtig hart erarbeitet und verdient. Es wird immer als ein Gnadengeschenk erfahren. Und trotzdem müssen wir etwas tun.

Selbst die evangelischen Christen, die viel Wert darauf legen – und wenn man in Dialog tritt mit evangelischen Pfarrern, wird man oft darauf gestoßen, ihre Hauptkritik ist: Die Yogis glauben, sie können sich die Erleuchtung erarbeiten – Werksgerechtigkeit – währenddessen wir Christen gehen davon aus, Christus ist für uns gestorben und hat unsere Sünden vergeben und sowie wir daran glauben, dann sind wir auch erlöst. Gut, aber da bleibt auch etwas, was man tun muss: Wir müssen daran glauben. Und wie kann man lernen, daran zu glauben, jetzt in protestantischer Spiritualität? Wir müssen lernen, die Schriften zu lesen, in die Kirche zu gehen, zu beten, an den Sakramenten teilzuhaben, und auf diese Weise können wir den Heiligen Geist wirken lassen, der gibt uns dann den Glauben und so kommen wir zur Befreiung. Ist letztlich auch spirituelle Praxis.

Also, wir müssen selbst etwas tun und dann können wir dorthin kommen.

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

Volle Heuschrecke mit gestreckten Beinen Sukadev Yoga Video

Eine Asana Anleitung zu Volle Heuschrecke mit gestreckten Beinen. Diese Yogahaltung gilt als eine der Variationen von Heuschrecke – Shalabhasana.

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Die Sanskritbezeichnung von Volle Heuschrecke mit Füßen neben dem Kopf ist Purna Pada Shirsha Shalabasana. Mehr als 5000 Asanas findest du in der Asana Liste von A-Z. Ausgewählte Yogastunden in der Yoga Vidya App. Viele Asanas lernst du in Yogalehrer Ausbildungen und Asana Intensiv Seminaren. Hast du Tipps oder Fragen zu? Dann schreibe es doch in die Kommentare.

Kriterien eines sattwigen Meisters

Und um Schülern ein paar Richtlinien zu geben, wenn sie überlegen, ist das ein Meister, der authentisch ist, hat schon ein Kommentator von Patanjalis Yoga Sutra im 1.Jh.n.Chr. ein paar Kriterien gegeben, ob man einem Meister folgen kann oder nicht. Scheinbar war das schon vor 2000 Jahren ein Problem.

 

  1. Schriften

Spiritualität gibt es schon seit Jahrtausenden und die Gesetze der Spiritualität sind schon seit Jahrtausenden bekannt, und die Meister beziehen sich daher auf alte Traditionen. Wenn ein Meister sagt, das ist alles unsinnig, was in den Schriften steht, das gilt nur für frühere Zeitalter, als Menschen noch dumm waren, oder ungebildet, oder noch nicht so hoch entwickelt. Aber mir ist Gott selbst erschienen und hat mir die neue Lehre für das neue Zeitalter gegeben. Ein neues Zeitalter ist angebrochen, und ich bin die Erfüllung des Zeitalters. (Natürlich müsste man das jetzt mit mehr Enthusiasmus sagen…) – dann seid vorsichtig. Die genetische Ausstattung des Menschen hat sich seit Jahrtausenden nicht geändert und die Grund-geistige Funktionsweise auch nicht.
Wenn sich jemand auf die Schriften stützt, gut. Was nicht heißt, dass er erzkonservativ sein muss. Die Schriften müssen natürlich für jedes Zeitalter und jede Kultur anders interpretiert werden. Aber die Grunddinge bleiben gleich. Das gilt für die Bhagavad Gita, das gilt auch für die Bibel. Da stehen einige wichtige Dinge drin. Wir wissen heute, einiges was in der Bibel drin steht, ist historisch nicht ganz so passiert. Sogar die einzelnen Evangelisten schreiben dieselben Ereignisse anders. Als Jugendlicher hatte ich einen Religionslehrer, der hat uns die Evangelien miteinander vergleichen lassen, und dasselbe Ereignis war überall ganz anders beschrieben. Ich muss sagen, heute finde ich das gar nicht mehr so geschickt. Zu einem Anhänger des Christentums hat es mich nicht gerade gemacht. Aber, ich habe vielleicht einiges gelernt gegen zu wörtliches Auslegen der Schriften. Der Pfarrer, der uns das gelehrt hat, war ein sehr guter Mensch, und so war er ein Beispiel für die wahre christliche Lehre.

Die Essenz bleibt gleich. Wie es im Alltag umgesetzt wird, ist in verschiedenen Zeitaltern unterschiedlich und darum widersprechen sich die Schriften ja auch ein bisschen. Darum wurde im 1. Jh. n.Chr. schon einiges anders interpretiert und darum hat man eben verschiedene Evangelien daraus gemacht, um nichts ausschließen zu müssen. Vielleicht vom Heiligen Geist dazu inspiriert, um eigentlich Menschen davon abzuhalten, Fanatiker zu werden. Sie haben es zwar nicht immer geschafft, aber das scheint mit jeder Schrift so zu sein.

Und das gilt nicht nur für die Schrift, sondern für die Meister selbst.

Auch Jesus hat ja gesagt: Ich bin nicht gekommen, um die Schriften aufzulösen, auch die Bücher Mose, sondern Christus sagte: Ich bin gekommen, um zu erfüllen.

Und Krishna in der Bhagavad Gita sagt, was ich lehre, lehre ich nicht zum ersten Mal, sondern das habe ich früher schon oft gelehrt.

2. Das zweite sind andere Meister.

Zu jedem Zeitpunkt gab und gibt es verschiedenen Meister und Meisterinnen. Wenn einer sagt, ich bin der Einzige, muss man auch vorsichtig sein. Und dann muss man auch schauen, wie spricht er über andere Meister, u.a. noch lebende Meister. Er mag ein offenes Wort gegen den einen oder anderen Menschheitsverführer auch mal riskieren, aber er wird ein paar nennen können, wo man sagt, ja vor denen hat er hohen Respekt. Wer über alle anderen schimpft außer über sich selbst und solche, die mindestens 100 Jahre tot sind, da muss man vorsichtig sein.

Das Dritte ist die Ethik

Ein Meister, der für sich selbst alles mögliche anders macht und lebt als für andere – er selbst hat ein Riesenhaus, viele Schüler als Bedienstete, die ihm alle seine Wünsche erfüllen und seine Schüler leben einfach und primitiv – stimmt etwas nicht. Und jemand der zu seinen Schülern sehr brutal auch ist, gibt auch solche mit Gewalt – sollte man nicht entschuldigen. Schon jemand, wo es zu viele Geschichten über sexuelle Gespielinnen des Meisters gibt, sollte man auch vorsichtig sein. Zwar stimmt nicht alles, was dort erzählt sind, aber.. Oder wenn der Meister ein größeres Bankkonto in der Schweiz hat…Oder in einem Land, das eigentlich ein Rechtsstaat ist, die Gesetze nicht beachtet werden – in einer Diktatur kann man nicht wirklich gesetzeskonform bleiben, wenn man Gutes tun will – aber wenn man in einer offenen Gesellschaft ist, wenn dort systematisch Gesetzesbrüche vorkommen wie Geldhinterziehung etc., dann muss man auch vorsichtig sein.

Und dann gilt auch: Je höher der Anspruch des Meisters, um so höher die Messlatte, an der er gemessen werden sollte. Also wenn ein Meister sagt, er sei selbstverwirklicht, dann muss man besonders auf die ethische Vollkommenheit achten. Swami Sivananda hat mal humorvoll gesagt: Um einen Meister zu testen, gibt es die SB40 Methode: S heißt Shoe, B heißt Beating und 40 vierzig. Nimm einen alten Schuh und schlage den Meister 40 mal. Wenn er dann immer noch freundlich und segnend ist, dann könnte sein Behauptung wahr sein.

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

Grade der spirituellen Wege

Sattwige, rajasige und tamasige spirituelle Wege.

Auch wenn es viele Wege nach Rom gibt – wenn man jetzt Rom als Symbol für Erleuchtung bezeichnet – führen nicht alle Wege nach Rom. Mindestens nicht kurzfristig. Langfristig ja, weil wir uns so lange inkarnieren, bis wir die Selbstverwirklichung erreichen; es ist gar nicht möglich, die Selbstverwirklichung nicht zu erreichen. Aber es gibt eben Wege, die dorthin führen und andere nicht.

Und da gibt es sattwige, rajasige und tamasige Wege.

Die tamasigen, das hatte ich schon heute morgen erwähnt, sind zerstörerisch, gewaltsam, fanatisch oder auch selbstzerstörerisch. In unregelmäßigen Abständen, alle paar Jahre, gibt es irgendeine Sekte, die ihre Anhänger zu kollektivem Selbstmord aufrufen. Oder die Kinder missbrauchen. Oder Teufelsanbeterei. Das sind zwar meistens nur maskierter Sado-Masochismus oder Kindermissbrauch in Masken, eigentlich hat das mit Religion wenig zu tun, aber es gibt aber auch echte Sadanismuskulte, die meinen, sich mit einer höheren Kraft zu verbinden.

Und dann gibt es natürlich auch noch rajasige Sachen, die denken, sie sind die einzigen oder die schnellsten oder die besten. Hier vielleicht noch eine kleine Einschränkung. In der heutigen Gesellschaft haben viele Suchende eine Vata-Störung. Die Ayurveda-Kenner wissen, wovon ich spreche. Das, was ich vorher als Guru Hopping bezeichnet hatte: Also Menschen wollen sich nirgendswo festlegen, oder hundert Dinge gleichzeitig oder hintereinander machen, aber niemals tief. Und so wollen viele Meister ihre Schüler etwas mehr inspirieren, indem sie sagen, dass ihr Weg ganz besonders gut ist. Und wenn man ihnen in ihren Vorträgen dann mal zuhört, da gibt es manche Meister, da würde man denken, die sind schon etwas rajasig und eingebildet. Aber da muss man schauen, stimmt das auch im Alltag? Wie gehen sie um mit anderen Meistern?

Ich werde nie vergessen, ich war mal in einem indischen Ashram. Dort kam der Lehrer rein, und so richtig indisch, alle haben sich vor ihm verbeugt, und er wurde dort sehr verehrt. Mir wurde da etwas mulmig dabei. In der Sivananda Tradition ist das erheblich weniger. Auch wenn es manchmal Videos gibt, wo Swami Sivananda sehr verehrt wird. Aber im Ashram haben sie mir gesagt, das war nur mal als Ausnahme an Guru Purnima oder in den letzten Jahren, als der Swami Sivananda nicht mehr die Kraft hatte, sich dagegen zu wehren. Aber normalerweise hat er sich sehr gegen Guru-Verehrung gewehrt. Und der Swami Vishnu sowieso. Aber da war jetzt eben so ein Lehrer, der wurde dort verehrt, und dann wurde noch über ihn gesprochen, wie großartig er ist. Aber dann wurde ein anderer Meister vorgestellt, der war das erste Mal in dem Ashram und aus einer ganz anderen Tradition, jetzt wurde der über alle Massen gelobt und verehrt und auf die Bühne gestellt, und jetzt war plötzlich er der Größte. Das war dann einfach der Hang der Inder zur Übertreibung, wie das ja oft südländische Völker so haben. Und dann war ich etwas beruhigter. Die waren dort nicht fanatisch, sondern halt einfach überschwänglich. Das ist natürlich schwierig, wenn ein Deutscher das mitkriegt, und das ist dann noch dazu sein Meister und dann nimmt er das wörtlich und aus einer ursprünglich sehr weiten Spiritualität wird dann plötzlich etwas Fanatisches.

Kriterien eines sattwigen Meisters…

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

Halber Schulterstand mit Beinen an der Wand Yogahaltung Anleitung und Wirkung

Lass dich inspirieren von einer Asana Video Übungsanleitung zu Halber Schulterstand mit Beinen an der Wand. Diese Yoga Pose gehört zur Gruppe der Asanas rund um Schulterstand – Sarvangasana.

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Der Sanskrit Name von Halber Schulterstand mit Beinen an der Wand ist Ardha Sarvangasana. Mehr als 5000 Asanas findest du in der Asana Liste von A-Z. Ausgewählte Yogastunden in der Yoga Vidya App. Viele Asanas lernst du in Yogalehrer Ausbildungen und Asana Intensiv Seminaren. Hast du Tipps oder Fragen zu? Dann schreibe es doch in die Kommentare.

Lehren eines spirituellen Lehrers

Gut, dann gibt es Meister wie Swami Vivekananda und Swami Vishnu-devananda, die in recht jungen Jahren ihren Lehrer gefunden haben und zeitlebens diesem Lehrer gefolgt sind. Swami Vishnu hat mit 17 den Swami Sivananda kennen gelernt und bis zu seinem physischen Tod war immer er sein Meister, den er immer verehrt hatte, dem er gedient hatte, bei dem er ja auch 12 Jahre gelebt und gedient hat, und in dessen Namen er ja immer unterrichtet hatte.

Ebenso Swami Vivekananda – als Student traf er Ramakrishna und blieb dann eine Weile bei ihm und bis zu seinem physischen Tod hat er sich immer als Schüler von Ramakrishna gefühlt.

Swami Vishnu hatte allerdings parallel zu Swami Sivananda auch einzelne Lehrer, von denen er einiges gelernt hat. Swami Sivananda war keiner, der Yogastunden oder Pranayama gegeben hat – gut, Anfang der 40er Jahre soll er auch mal Yogastunden gegeben haben, aber Swami Vishnu kam erst Ende der 40er Jahre zu ihm. Sivananda hat Satsangs geleitet, Kurzvorträge gegeben, Bücher geschrieben und kurze Anweisungen gegeben. Er hat dann mehr gesagt, jeden Tag 1 Stunde Asanas und Pranayama, aber nicht genau, was. So hatte dann Swami Vishnu andere Lehrer, die ihm die Asanas und Pranayama noch genauer beigebracht hatten. Das waren zum Teil ältere Schüler von Swami Sivananda, aber auch noch ein anderer Hatha Yogi, von dem er besonders die Pranayama-Techniken gelernt hat.

Also, das nur einige Beispiele.

Also Antwort auf die Frage „Braucht man einen Lehrer“ – nicht unbedingt, aber es ist hilfreich.

 

Und auf die Frage: sollte man bei einem Lehrer bleiben – so lange man von einem Lehrer gut inspiriert ist (und keinen besseren gefunden hat….) dann ist es gut, bei einem zu bleiben. Nur wenn man Lehrer wechselt, das sollte man nicht leichtfertig machen. Vor allem sollte man vom Guru-Hopping Abstand nehmen. Das ist so ein amerikanischer Ausdruck: Guru Hopping – man geht von einem Lehrer zum nächsten, dabei ist man nur auf Subecha zurück geworfen. Immer dann, wenn’s ans Eingemachte geht oder man mit seinen Schattenseiten konfrontiert wird, oder man doch feststellt, die anfänglichen Hoffnungen erfüllen sich nicht im nächsten halben Jahr, rennt man schnell zu jemand anders und geht nirgendswo tief. Also, dort ist es gut, mindestens eine Weile bei etwas zu bleiben und dort auch eine Weile zu praktizeren.

Manche Menschen, die hier Seminare besuchen oder Yogalehrer–Ausbildung machen, sagen auch: Ich habe eigentlich schon meinen Lehrer, ist das ok. Antwort: Von unserer Seite aus ist es ok, aber Du müsstest Deinen Lehrer fragen, ob es für ihn auch ok ist. Es kann auch sein, dass jemand eine Herzensverbindung hat zu einem Lehrer, der lehrt aber nicht so ganz systematisch. Oder sitzt letztlich in Indien, umgeben von Tausenden von Schülern, eine systematische Schulung bekommt man nicht, die innere Verbindung ist da, da ist letztlich eine Yogalehrer-Ausbildung etwas, wie man den klassischenYoga sehr systematisch kennen lernt und eben auch lernt, wie man unterrichtet. Wir hatten auch schon Teilnehmer, die wurden sogar von ihrem Lehrer zu uns geschickt, weil sie sagen, das ist klassisches Yoga, eine klassische Ausbildung und die sind nicht fanatisch, da kannst Du hingehen, ohne dass Du eindoktriniert wirst, aber auch ohne dass Du verflachtenYoga vermittelt bekommst. Und das war sogar schon bei Swami Sivananda so, dass er Menschen im Ashram hatte, die anderen Meistern gefolgt sind, aber aus Platzgründen in dessen Ashram nicht aufgenommen werden konnte oder der zu weit weg gewohnt hat –zu Swami Sivanandas Zeiten waren die Reisezeiten in Indien noch länger als heute.

Die wichtigsten Fragen hoffe ich damit angesprochen zu haben.

– Fortsetzung folgt –

Dieser Yoga und Meditation Blog-Eintrag entstammt den unbearbeiteten Niederschriften aus einem Yoga Seminar zum Thema „Der Spirituelle Weg„. Dieses Seminar fand statt bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Es wurde angeleitet von Sukadev Bretz. Dieses Seminar war auch Teil einer Yogalehrer Ausbildung. Viele Vorträge von Sukadev kannst du auch als Yoga und Meditation Video anhören – und anschauen.

Moksha – spirituelle Lehrer und Systeme

Weitere Bhumikas (Stufen) nach Vicharana (Streben)

Beginnen mit einem Moment Stille

Ich hatte heute morgen gesprochen über Vicharana, über die 4 Purushartas in Vicharana und ich wollte zunächst sprechen über Moksha und letztlich sattwige, rajasige und tamasige spirituelle Lehrer und Systeme. Letztlich auch über die Frage, wie findet man seinen spirituellen Lehrer, braucht man einen Lehrer. Danach will ich noch etwas auf Familie, Partnerschaft, eingehen und dann werden wir die weiteren Stufen der spirituellen Evolution zügig durchlaufen, mindestens theoretisch.

Spirituelle Lehrer

Die Frage, die öfter aufkommt: Braucht man einen spirituellen Lehrer? Muss man bei einem Lehrer bleiben? Kann man von mehreren lernen? Wie ist das so?

Wie man an die Frage ran gehen kann – die einfachste Weise ist eine empirische Herangehensweise. Wir schauen uns die verwirklichten Meister an, wie das bei ihnen gewesen ist. Denn letztlich wir wollen ja – gut, ob alle… – aber im Yoga wollen wir die Selbstverwirklichung erreichen und da können wir schauen, wie machen es denn die Selbstverwirklichten.

Und da gibt es tatsächlich Verschiedenste:

Es gibt solche, die ohne einen Meister die Verwirklichung erreicht hatten. Dazu gehören z.B. Ramana Maharishi und Ananda Mayi Ma, die zu den großen Meistern des 20. Jh. gehört haben und mehr oder weniger kann man fast sagen auf die Erleuchtung gestolpert sind. Der Ramana Maharishi z.B. war 16; da hatte er das Gefühl, er wird sterben. Da hat er sich hingelegt; alle körperlichen Funktionen haben aufgehört: Atem, Herz schlägt nicht mehr, da hat er gedacht: „Ja, wenn ich schon sterbe, dann aber richtig. – Dann müsste ich aber auch aufhören zu denken. So hat er aufgehört zu denken und ist in Samadhi gefallen. Er ist dann auch wieder zurück gekehrt zu seinem Körper, hat noch einige Jahre sehr intensiv meditiert, aber mehr oder weniger von innen heraus, aber es wird angenommen, dass er dabei dann die Erleuchtung erreicht hat.

Und bei Ananda Mayi Ma war es vielleicht noch ein bisschen komplexer und länger.

Also solche Meister gibt es auch.

Es gibt auch einen Meister namens Dattatreya in der indischen Mythologie, der vor vielen Tausend Jahren gelebt haben soll, der hat 24 Lehrer gehabt. Darunter einen Elefanten, eine Blume, eine Biene, und den Wind und die Erde – wenn ihr das Buch hab „Hinduistische Feste und Fastentage“ da gibt es eine Kapitel „Dattatreya Jayanti“ – also alle Ereignisse, die kamen, hat er als Lehrer gesehen. Also, das gibt es auch.

Dann gibt es solche Meister, die hatten verschiedene Lehrer hintereinander.

Dazu zählt z.B. Ramakrishna, der hatte von seinem Vater einiges gelernt, weil er eben in einer Brahmanenfamilie geboren war, später hat er von einem Priester einiges gelernt, denn er wurde dann zum Priester bestellt, dann hat er eine tantrische Lehrerin gehabt, die ihn eingeführt hatte in Kundalini-Praktiken. Tantrischer Lehrer ist also jetzt nicht sexuelle Praktikten, sondern tantrische Lehren heißt mehr die Kundalini-Techniken. Und danach hatte er noch einen Vedanta-Lehrer, der ihm dann geholfen hat, von Savikalpa Samadhi zu Nirvikalpa Samadhi zu kommen. Er hatte dort also mehrere Lehrer gehabt.

So ähnlich war es auch bei Swami Sivananda. Swami Sivananda hat die Grundlagen schon gelernt von seinem Vater. Als Kind hatte er die ersten spirituellen Erfahrungen. Später hatte er einen Selbstverteidigungskünstler als Lehrer, der ihm insbesondere einiges über Prana beigebracht hat, dann hatte er einen Hatha Yoga Lehrer; jemand muss ihm Harmonium und Tambura und Singen beigebracht haben; dann ging er nach Malaysia, dort bekam er dann einen vedantischen Lehrer, der ihn in Vedanta eingeführt hat. Schließlich kam er zurück nach Indien und dort fand er dann in Rishikesh seinen sogenannten Sadguru, also der Lehrer, zu dem er dann die Herzensverbindung hatte, die innere Verbindung, und von dem er sich dann zeitlebens weiter geführt gefühlt hatte. Aber das war nur einer, der blieb nur eine Woche in Rishikesh; den sah Swami Sivananda nur kurz und hatte danach auch nur kurz brieflichen Kontakt mit ihm. Die weiteren Dinge lernte er dann von einem Swami Vishnu-devananda, der da in Rishikesh war, der dann zwar nicht sein Sadguru war, der ihm aber einiges beigebracht hat, ihm gesagt hat, wo er was praktizieren kann, wo er was lernen kann, welche Schriften er lesen könne und wie ein Leben eines Swami so eigentlich ist. Und er hatte auch noch einen fortgeschrittenen Hatha Yoga Lehrer, der ihm Pranayama, Mudras, Bandhas, und die ganzen Kundalini Praktiken beibrachte.

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Bein-Kopf-Pose – Bein-Kopf-Stellung Yoga Vidya Übungsanleitung

Hier findest du eine Yoga Übungsanleitung zu Bein-Kopf-Pose – Bein-Kopf-Stellung. Diese Yogastellung ist eine der Varianten von Fuß-zum-Kopf-Stellung – Ekapada Shirasana.

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Der Sanskritname für Bein-Kopf-Pose – Bein-Kopf-Stellung ist Ekapada Shirshasana. Mehr als 5000 Asanas findest du in der Asana Liste von A-Z. Ausgewählte Yogastunden in der Yoga Vidya App. Viele Asanas lernst du in Yogalehrer Ausbildungen und Asana Intensiv Seminaren. Hast du Tipps oder Fragen zu? Dann schreibe es doch in die Kommentare.